Amberg
20.04.2020 - 14:40 Uhr

Mit Softair-Waffen gegen Ausgangsbeschänkung

Trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen trafen sich am Samstag in Amberg ein paar Jugendliche, um mit ihren Softair-Waffen aufeinander zu schießen. Die Polizei machte dem Treiben schließlich ein Ende.

Symbolbild Bild: Friso Gentsch/dpa
Symbolbild

Sechs Jugendliche trafen sich laut Polizeibericht am Samstagnachmittag trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen in einem Waldstück nahe der Kennedystraße mit ihren Softair-Waffen und schossen aufeinander. Das Kriegsspiel sah laut Polizeibericht ein Spaziergänger und verständigte die Polizei. Als die Freunde im Alter von zwölf bis 15 Jahren die Streifenfahrzeuge sahen, flüchteten sie kurzzeitig, ehe sie doch von den Polizisten gestellt wurden. Zwar waren die Jungs umfänglich mit Schutzkleidung und Softair-Waffen für ihr Spiel ausgerüstet, doch das stellte keinen triftigen Grund dar, mit dem Spiel gegen die geltende Ausgangsbeschränkung zu verstoßen. Die Erziehungsberechtigten wurden telefonisch über das Fehlverhalten ihrer Kinder informiert und die Softair-Waffen vorsorglich zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

 
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