Ein Geschenk für das Haustier sei immer auch ein Geschenk für den Besitzer, findet Vanessa Kummert. Die Fressnapf-Filialleiterin aus Amberg empfiehlt deshalb, etwas zu schenken, "was man schon die ganze Zeit angeschaut hat, sich aber nicht leisten wollte". Gut sei, etwas Interaktives auszusuchen. "Am besten nimmt man etwas zum Miteinanderspielen, das fördert die Bindung zwischen Mensch und Tier und finden alle klasse."
Katzen könnte man beispielsweise mit Intelligenzspielzeug eine Freude machen. Hunde freuten sich auch immer über Snacks: Rinderleber, Lammlunge oder Hühnerherzen gibt es gefriergetrocknet und würden von den meisten Vierbeinern gut vertragen. Die Fütterung von Nagetieren sei dagegen komplexer, da gebe es ein Geschenk, mit dem niemand etwas falsch machen könne: Heu. "Viele denken, sie tun ihren Tieren etwas Gutes, wenn sie an Heiligabend etwas Besonderes füttern. Bitte nicht", sagt Vanessa Kummert. Es könne schließlich sein, dass das außergewöhnliche Futter nicht vertragen wird und über die Feiertage ein Tierarzt aufgesucht werden muss.
Kein Frauchen oder Herrchen, die ihnen Wünsche von den Augen ablesen, haben die Tiere aus dem Tierheim Amberg oder von der Katzenhilfe Vilstal. Für sie gibt es im Fressnapf-Geschäft einen Wunschbaum. Auf einem Anhänger wird das Tier mit einem Foto gezeigt. Darunter steht, was man ihm zu Weihnachten schenken könnte: Kratzpappe für Lexi, einen Rascheltunnel für Putzi, die Schmuserolle für Ecreo, Nassfutter für Terri oder Kausnacks für Duke. "Die Kunden kaufen das und legen es unter den Baum", beschreibt Vanessa Kummert die Vorgehensweise.
Jedes Jahr machten mehr Leute mit und unterstützen die Organisationen so in ihrer teilweise ehrenamtlichen Arbeit. Die Expertin: "Der Wunschbaum ist etwas unglaublich Emotionales." Für ihren eigenen Hund Bailey hat Filialleiterin Vanessa Kummert heuer übrigens kein Geschenk: "Dafür gehen drei große Pakete an den Tierschutz."






















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