Betriebsrätin, Gewerkschafterin, Stadträtin, ehrenamtliche Richterin am Sozialgericht, Orts- und nun Kreisvorsitzende des Sozialverbandes VdK: Das soziale Engagement ist der rote Faden in Marianne Kies-Baldastys Leben. Geboren am 22. Juni 1950 in Sulzbach-Rosenberg wuchs Marianne Kies in Poppenricht auf. Seit ihrem 18. Lebensjahr wohnt sie in Amberg. Sie lernte den Beruf der Altenpflegerin, doch dann wechselte sie zu Siemens, gehörte dem Unternehmen 40 Jahre lang an, 36 davon als freigestellte Betriebsrätin.
1996 wurde sie für die SPD in den Amberger Stadtrat gewählt. 18 Jahre gehört sie dem Gremium an. Als sie sich aus dem Kommunalparlament verabschiedete, war sie 64 Jahre alt - für sie kein Alter, um ans Aufhören zu denken. Mit voller Kraft führt sie nicht nur den Vdk-Ortsverband Süd-Ost Amberg, sondern auch den ganzen Kreisverband, der einen steten Mitgliederzuwachs verzeichnet. "Solange ich gebraucht werde und es meine Fähigkeiten zulassen werde ich immer ein Ehrenamt ausüben", verspricht sie. "Weil ich weiß, dass eine erfüllende Aufgabe Bestandteil des Jungbleibens ist." Marianna Kies-Baldasty ist auch Vertreterin der Heimbewohner im Heilig-Geist-Stift in Amberg. "Ich bin immer wieder überglücklich, wenn alte Menschen mich anstrahlen, denn ich weiß, was wir ihnen alles zu verdanken haben."
Selten, aber hin und wieder, denkt die Jubilarin auch mal an sich - zum Beispiel, wenn sie nach Ungarn reist. Das Land mit seiner Hauptstadt Budapest hat es ihr angetan. Ihren 70. Geburtstag feiert Marianne Kies-Baldasty mit ihrer Familie und coronabedingt nur ein paar Freunden in der Gaststätte Alte Kaserne.















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