Die Sparda-Bank Ostbayern stellte im ACC ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 vor. Bemerkenswert dabei war, dass auch Kunden der Bank dazu eingeladen waren. Vorstandsvorsitzender Georg Thurner (Landshut), Vorstand Johannes Lechner (Cham), Sabine Seberak, die Leiterin der Filiale in Amberg und Stefan Koller zogen Bilanz und stellten die Entwicklungen des vergangenen Jahres vor: "2018 war ein stabiles Geschäftsjahr für die Sparda-Bank Ostbayern", resümierte Georg Thurner.
Zugleich machte er einen Wechsel in der Zusammensetzung des Vorstandes der Genossenschaftsbank publik: Zum 1. Oktober verabschiedet sich Georg Turner nach 28 Jahren Sparda-Bank Ostbayern in den Ruhestand. Thurner war seit 1998 im Vorstand der Bank, seit 2005 deren Vorsitzender. Die Nachfolge als Vorstandsvorsitzender tritt Michael Gruber an, der ist seit 2008 bei der Sparda-Bank Ostbayern tätig und seit 2010 stellvertretender Vorstandsvorsitzender ist. Johannes Lechner, seit 2010 im Vorstand, wird als Stellvertreter nachrücken. Werner Dollinger ist sozusagen ein Eigengewächs der Bank, dort seit 1980 Mitarbeiter, jetzt Prokurist des Kundenbereichs und ab 1. Oktober 2019 neu in der Geschäftsleitung.
"Kräftig gewachsen sind Einlagen und Kredite auch 2018", sagte Lechner. Im Vorjahr seien neue Kredite in Höhe von mehr als 290 Millionen Euro vergeben worden. Insgesamt könne die Sparda-Bank Ostbayern über 1,4 Milliarden Euro an Kundenkrediten ausweisen, ein Wachstum von 6,3 Prozent. Die Kernkompetenz komme bei den Kunden an, versicherte Lechner, die Eigenkapitalausstattung der Bank sei zudem weiterhin stabil und betrage derzeit 18,7 Prozent. 2018 seien in der Sparda-Gruppe die Weichen für die Zukunft der Banken-IT gestellt worden durch Investitionen in die Digitalisierung.
Nicht zuletzt zeichne sich die Sparda-Bank Ostbayern über großes gesellschaftliches Engagement aus. So würden jährlich rund 650.000 Euro in die Region fließen mit den Förderschwerpunkten Soziales, Kultur, Bildung, Jugend und Seniorenhilfe sowie Nachhaltigkeit.
Seit 1999 existiert nun die Sparda-Bank in Amberg. Schon damals war Filialleiterin Sabine Seberak dabei – damals noch in der Unteren Nabburger Straße. „Mit 800 Mitgliedern haben wir damals in Amberg begonnen, jetzt haben wir hier 5321 erreicht“, sagten Sabine Seberak und Johannes Koller bei der Bilanz im ACC. Beide konnten für Amberg hervorragende Zahlen aufweisen: Zuwächse von 7,4 Prozent bei den Einlagen, ein Plus von 9,2 Prozent bei den Krediten. Das allein spreche für eine prosperierende Region wie auch für das Vertrauen der Kunden.
Die Bank in Amberg ist Aushängeschild für die Sparda-Bank Ostbayern: „Die Mitgliederzahl in Amberg entwickelt sich auf hohem Niveau positiv, sehr gut verläuft die Eröffnung neuer Girokonten“, ließ Sabine Seberak wissen. Im Jahr 2018 seien exakt 269 neue Girokonten bei der Genossenschaftsbank eröffnet worden, die Einlagen bezifferte sie für 2018 auf 92,5 Millionen Euro (plus 7,4 Prozent), die Kredite auf 73,8 Millionen Euro (plus 9,2 Prozent gegenüber 2017.









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