Dekan Markus Brunner freute sich, dass beinahe alle diesjährigen Jubelpaare der Einladung der Pfarrei zur Feier gefolgt waren. Er ließ wissen, dass er versucht habe, den Anlass der Feier in einem Gedanken einzufangen und dass ihm dabei spontan der Begriff „Spuren“ eingefallen sei. Denn die Ehepaare hätten im Laufe ihres gemeinsamen Lebens Spuren gezogen. Der Geistliche machte bewusst, dass darunter sicherlich Spuren wie im Sand, leicht vom Wind der Zeit zu verwehen, bis Spuren wie Fährten, fest eingedrückt in unbegangenem Terrain auf Wegen des Zusammenfindens, der Ausdauer, aber auch des gemeinsamen Glücks, der Zufriedenheit und Freude zu finden seien. „Spuren sind Abdrücke unseres Lebens und zugleich Erfahrungen einer Ehe“, betonte Dekan Brunner. Er fügte noch einen anschaulichen Vergleich von einem Marmorbrunnen hinzu, in den das Seil des Schöpfeimers beim Ziehen im Laufe der Jahre tiefe Rillen am Brunnerand hinterlassen habe. Für Brunner zeige der Vergleich, es sei nicht so sehr das Geleistete wichtig, sondern es seien eher die Spuren, die man im Leben hinterlässt einprägsam. „Alles, was Sie in Jahren und Jahrzehnten geschaffen haben, verdient Anerkennung und Achtung." Er äußerte den Wunsch, dass Gott die Spuren des gemeinsamen Lebenswegs der Jubelpaare weiterhin und noch lange mit Gesundheit, Dankbarkeit, Zufriedenheit und erfüllender Liebe segnen möge. Für die Jubelpaare waren auf einem Tisch jeweils ein kleines Geschenk und eine Rose zum Mitnehmen bereitgelegt worden.
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