"Die ,Inflation in der Mitte‘: Wirtschaftskrise, Inflationstrauma und die bayerische Gesellschaft im Krisenjahr 1923" ist am Dienstag, 21. November, um 19 Uhr Thema eines Vortragsabends mit Professor Bernhard Löffler von der Universität Regensburg, Inhaber des Lehrstuhls für Bayerische Landesgeschichte, im Staatsarchiv Amberg (Archivstraße 3, Eingang Weißenburger Straße). Als Veranstalter fungieren das Staatsarchiv Amberg und der Historische Verein für Oberpfalz und Regensburg/Regionalgruppe Amberg. Der Eintritt ist frei.
Ab Donnerstag, 16. November, ist im Staatsarchiv Amberg die Ausstellung "Das Krisenjahr 1923 in der Oberpfalz" zu sehen. Begleitend dazu gibt es den Vortragsabend mit Professor Löffler, der die Inflation gewissermaßen als "Mutter aller Krisen" in ihrer Bedeutung für die frühe Destabilisierung der Weimarer Republik beleuchtet. Dabei will der Referent zunächst auf Begriff, Phänomen, Verlauf und Phasen der Inflation von 1914 bis 1923/24 eingehen und damit die Grundlage für das Verständnis der komplexen, wirtschaftshistorischen Zusammenhänge schaffen.
Anschließend will er in sechs Teilkapiteln anhand plastischer Quellenbeispiele die vielschichtigen alltags-, sozial- und mentalitätsgeschichtlichen Folgen und Wirkungen der Inflation aufzeigen – bis hin zur Bedeutung und Verankerung im Rahmen späterer oder aktueller Inflationsängste. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Vorher besteht ab 18 Uhr Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung. Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten um Anmeldung unter poststelle[at]staam.bayern[dot]de oder 09621/307911.













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