Ja, Oberbürgermeister Michael Cerny hatte das gute Stück eigens in seine Rede zur Verabschiedung des Leiters der Stabsstelle für zentrale Steuerung eingebaut: Bauer habe das Stehpult über viele Jahre in seinem Büro genutzt und dazu "eine fast schon emotionale Bindung" aufgebaut. Und der OB verriet noch mehr Persönliches über seinen engen Mitarbeiter: Der sei als Sohn eines Finanzbeamten in einer Dienstwohnung im heutigen Landratsamt geboren worden. "Damit war für ihn der Weg zum Beamten praktisch mit der Geburt vorgezeichnet, und er ist diesen Weg auch stringent gegangen."
43 Jahre öffentlicher Dienst stehen zu Buche, wenn Bauer am 1. Januar 2019 in den Ruhestand tritt. In der Stadtverwaltung bekleidete er die Posten als Leiter des Jugendamtes, des Sozialamtes, als Referent für Personal und Organisation sowie als Verwalter der Bürgerspitalstiftung. OB Cerny wünschte Bauer die Gesundheit, um seinen Ruhestand genießen zu können. Bauer wandte sich abschließend an das versammelte Gremium und sagte: "Ich gehe mit zwei lachenden Augen von Bord." Sein Fazit aus der langen Dienstzeit lautete: "Es lohnt sich, sich für diese Stadt zu engagieren." Er verabschiedete sich mit "Amberg Glückauf".













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