Der nicht mehr ausreichende Straßenaufbau, aber auch die für heutige Anforderungen zu geringe Straßenbreite führt auf der Kreisstraße AM 1 zwischen Speckmannshof und Fuchsstein zu Straßendurchbrüchen, Netzrissen und Spurrillen. Durch die zunehmende Belastung, unter anderem durch den Schwerverkehr, hat sich laut einer Pressemitteilung der Stadt Amberg der Fahrbahnzustand in den vergangenen Jahren "dramatisch verschlechtert". Aus Sicherheitsgründen sei auf diesem Straßenabschnitt bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h eingerichtet worden.
„Mit dem geplanten Ausbau der Kreisstraße AM 1 inklusive der Anschlussstellen zu den Feldern und Äckern wird ein Ausbaustandard erreicht, der den heutigen und zukünftigen Anforderungen hinsichtlich Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit gerecht wird“, stellte Ambergs 3. Bürgermeister Franz Badura bei einem Ortstermin fest. Glücklich über den Baubeginn zeigte sich laut Pressemitteilung auch Ammerthals Bürgermeister Anton Peter. Schließlich handle es sich bei der AM 1 um die "wichtige Verbindungsstrecke zwischen Ammerthal und der Stadt Amberg". Tiefbauamtsleiter Norbert Füger und sein Mitarbeiter Markus Herrmann sowie Vertreter der ausführenden Baufirma Englhard erläuterten den beiden Bürgermeistern die Maßnahmen, die voraussichtlich bis Dezember dauern werden.
Auf einer Länge von 1080 Metern zwischen dem Ortsende von Speckmannshof und dem Ortsanfang von Fuchsstein werden die Kurvenradien und Straßenquerneigungen den aktuellen Standards angepasst. Die Straße wird außerdem von 6 auf 6,50 Meter verbreitert. Im Zuge dieser Arbeiten verlegen die Stadtwerke Amberg eine neue Wasserleitung sowie ein Stromkabel. Wegen der jährlichen Wanderung von Kröten, Fröschen und Molchen im April im Bereich des Regenrückhaltebeckens wird eine Amphibienleiteinrichtung entlang der Straße mit zwei Durchgangstunnel hergestellt. Dadurch werde gewährleistet, dass die Tiere sicher von einer Straßenseite auf die andere kommen können. Durch die Änderung des Straßenverlaufes müssen auch die Entwässerungsgräben sowie die Grundstücks- und Feldzufahrten dem neuen Straßenverlauf angepasst werden. Die Gesamtkosten für die vom Freistaat Bayern geförderten Baumaßnahme gibt die Stadt in ihrer Pressemitteilung mit rund 1,35 Millionen Euro an.
Komplett gesperrt
- Bis zum Ende der Bauarbeiten (voraussichtlich im Dezember) ist die Straße für den gesamten Verkehr gesperrt.
- Ebenso gesperrt ist die Zufahrt zum Wanderparkplatz.
- Die Umleitung über die B85 ist ausgeschildert.
- Für Anlieger bleibt die Zufahrt bis zu den Grundstücken bestehen.















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