Amberg
03.06.2022 - 15:06 Uhr

Straßensperrung bei Immenstetten wieder aufgehoben

Auf der Kreisstraße AS30 beim Industriegebiet Nord in Immenstetten war die Straße mehrere Monate lang gesperrt. Auf eine Länge von 600 Metern ist sie verbreitert worden. Nun sind die Baumaßnahmen abgeschlossen.

Die Straßensperre bei Immenstetten ist wieder aufgehoben worden. Bild: Petra Hartl
Die Straßensperre bei Immenstetten ist wieder aufgehoben worden.

Ins Industriegebiet Nord bei Immenstetten (Gemeinde Freudenberg) sind täglich Tausende Autofahrer unterwegs. Auch sonst ist die Kreisstraße AS30 an dieser Stelle gut befahren. Folglich waren von der mehrmonatigen Sperrung zahlreiche Verkehrsteilnehmer betroffen.

In einer Pressemitteilung des Landratsamtes heißt es: "Die Kreisstraße AS 30 erfüllt eine wichtige Verbindungsfunktion von der Landkreisgrenze zur Stadt Amberg bei Raigering in nördliche Richtung bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2238 und dient als Hauptzubringer zum Industriegebiet Nord." Nach umfangreichen Ausbaumaßnamen "zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit" wurde die Vollsperrung der Kreisstraße am Donnerstag aufgehoben und die nun verbreiterte Straße für den Verkehr freigegeben.

Privateigentum erworben

Bei den Straßenbauarbeiten wurde die Fahrbahn von zuletzt sechs Meter auf acht Meter (zuzüglich 1,50 Meter Bankett) beidseitig auf einer Ausbaulänge von rund 600 Metern erweitert. Zusätzlich wurde der bestehende Fahrbahnaufbau mit einer sogenannten Sami-Schicht, also einer spannungsabbauenden Zwischenschicht, sowie einer zusätzlichen Asphalttrag- und Binderschicht verbessert und die Fahrbahnentwässerung erneuert. Dafür mussten rund 0,08 Hektar Fläche von vier privaten Eigentümern und der Gemeinde Freudenberg erworben werden.

Die Baumaßnahmen – Baubeginn war Ende September 2021 – führte die Firma Scharnagl Hoch- und Tiefbau GmbH aus Weiden aus. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,15 Millionen Euro. Davon sind rund 880 000 Euro zuwendungsfähig. Bei einem zu erwartenden Fördersatz von 70 Prozent steht eine Fördersumme von rund 620 000 Euro in Aussicht, womit sich der Eigenanteil des Landkreises auf rund 530 000 Euro beziffert.

Nun folgt der Kreisverkehr

Nach Fertigstellung dieses ersten Bauabschnitts soll noch in diesem Jahr die Einmündung der Kreisstraße AS 30 in die Staatsstraße St 2238 zu einem Kreisverkehr umgebaut werden. In den kommenden Jahren ist in einem zweiten Bauabschnitt der Bereich bis zur Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße von Aschach geplant.

Info:

Zahlen und Fakten zur Baumaßnahme

  • Baubeginn: September 2021
  • seit Donnerstag wieder für den Verkehr freigegeben
  • Kosten: rund 1,15 Millionen Euro
  • 600 Meter Straße verbreitert
 
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