Das Coronavirus hat Wirtschaft und Gesellschaft im vergangenen Jahr in einem Maße herausgefordert, das bis dato undenkbar erschien, heißt es in einer Pressemitteilung der Targobank Amberg. „Der Gesundheitsschutz für unsere Kundschaft und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stand und steht für uns an erster Stelle. So haben wir im vergangenen Frühjahr den Kundenverkehr in den Filialen für mehrere Wochen nahezu komplett ausgesetzt. Im weiteren Jahresverlauf konnten wir den Filialbetrieb mit einem strengen Schutz- und Hygienekonzept dann sukzessive wieder hochfahren“, so Filialleiter Alexander Ziebert. Gleichzeitig stellt er klar: „Den Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und mir war es sehr wichtig, jederzeit für unsere Kundinnen und Kunden ansprechbar zu sein. Deshalb hat es uns auch sehr gefreut, dass unser Maßnahmenpaket positiv und mit viel Verständnis aufgenommen wurde, wir insbesondere im Frühjahr vielen Menschen telefonisch oder online weiterhelfen und so die Kundenzufriedenheit ausbauen konnten.“
Nachdem die Targobank Amberg sehr stark ins Jahr gestartet sei, hätte der Corona-bedingte Lockdown im zweiten Quartal spürbare Auswirkungen auf die Zahlen gehabt. Trotz dieser schwierigen Gesamtsituation habe die Targobank ab dem dritten Quartal aber wieder ordentlich zulegen können. Insbesondere im Geschäft mit Konsumentenkrediten seien deutliche Zuwächse zu verzeichnen gewesen: Zum Stichtag 31. Dezember belief sich das Kreditvolumen auf rund 33,9 Millionen Euro – ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Jahresabschluss 2019. „Die Nachfrage nach Finanzierungslösungen bewegte sich zum Jahresende wieder auf Vorkrisen-Niveau“, berichtet Filialleiter Ziebert. Auch der Geschäftskundenbereich hätte sich spürbar erholt.
Ungeachtet der auch 2020 anhaltenden Niedrigzinsphase seien auch die Spareinlagen in Amberg seit Jahresbeginn um 14 Prozent auf eine Million Euro gestiegen. Das Volumen der Tagesgelder sei um 14 Prozent auf 1,9 Millionen Euro gewachsen. Stark nachgefragt waren zudem alternative Anlageformen wie Fonds und Sparpläne. „Unser Depotvolumen konnten wir um zwölf Prozent auf neuneinhalb Millionen Euro ausbauen“, sagt Ziebert. Insbesondere Sparpläne würden bei den Kunden immer beliebter. Hinzu komme der steigende Wunsch, in nachhaltigen Anlageformen zu investieren. In Amberg betreute die Targobank zum 31. Dezember insgesamt 6 100 Kunden und führte 1 400 Girokonten.















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