Eine schwere Explosion hat in den frühen Morgenstunden einen Großbrand in einem Lebensmittelwerk in der mittelgriechischen Stadt Trikala ausgelöst und mindestens vier Menschenleben gefordert. Wie der Nachrichtensender Skai berichtete, kamen vier Mitarbeiterinnen der Fabrik ums Leben; eine weitere Frau werde noch vermisst und in den Trümmern gesucht. Nach Angaben des griechischen Gesundheitsministers Adonis Georgiadis wurden zudem sechs Menschen verletzt. Das betroffene Unternehmen Violanta zählt zu den größten Süßwarenherstellern Griechenlands.
Die Nachrichten aus der griechischen Region Thessalien in Zentralgriechenland verfolgt man auch in der Oberpfalz genau. Denn die Stadt Trikala verbindet seit 2001 eine Städtepartnerschaft mit Amberg. Die Freundschaft zwischen den beiden etwa gleichgroßen Städten besteht dabei nicht nur auf dem Papier, regelmäßig gibt es Besuche und Austauschprogramme. Auch im vergangenen Jahr besuchten sich Delegationen der beiden Städte gegenseitig.
Entsprechend erchüttert reagierte man dann auch auf die Nachrichten: Nach Informationen des griechischen Rundfunks ERTNews ereignete sich das Unglück während der Nachtschicht zum Montag. Dabei stürzten das Dach sowie eine Außenwand des Gebäudes ein. Die Explosion war Berichten zufolge noch in der rund sechs Kilometer entfernten Stadt Trikala zu hören. Örtliche Medien meldeten unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass möglicherweise Gasflaschen im Keller aus bislang ungeklärten Gründen explodiert seien.
Die Ursache des Unglücks soll nach Abschluss der Löscharbeiten untersucht werden, teilte die Feuerwehr mit.













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