06.05.2020 - 14:28 Uhr
AmbergOberpfalz

Über 33 Jahre hinweg die Stadtwerke Amberg begleitet

Nach 33 Jahren als Mitglied im Werksausschuss und Aufsichtsrat der Stadtwerke Amberg wurde Martin Seibert jetzt verabschiedet, heißt es in einer Pressemitteilung.

Großes Lob und auch ein kleines Dankeschön für die große Verbundenheit mit dem regionalen Unternehmen in Form einer Wertkarte fürs Kurfürstenbad Amberg gab es für den ausscheidenden Aufsichtsrat. Von links Oberbürgermeister Michael Cerny, Martin Seibert und der Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg, Stephan Prechtl.
von Externer BeitragProfil

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Michael Cerny, und Geschäftsführer Stephan Prechtl würdigten seine Verdienste.

Als Stadtrat war Martin Seibert seit 15. Dezember 1986 mit den Stadtwerken Amberg verbunden. Er begann seine Tätigkeit als Mitglied des Werksausschusses. Als der kommunale Eigenbetrieb im Jahr 2000 in eine Holding-Konstruktion umgewandelt wurde, löste der Aufsichtsrat den Werksausschuss ab. Seitdem gehört Martin Seibert dem Aufsichtsrat ohne Unterbrechung an.

Er begleitete Ereignisse wie den Bau des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke im Jahr 1989, Übernahme und Umbau der Wärmeerzeugung Pond Barracks 1990 und die Versorgung des Ortsteils Krumbach mit Amberger Trinkwasser 2004. Als leidenschaftlicher Saunabesucher habe sein persönliches Interesse und Engagement insbesondere dem Kurfürstenbad gegolten. 1988 war er beim Spatenstich und 1990 bei der Einweihung dabei. In neuerer Zeit setzten die Stadtwerke in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat innovative Maßnahmen wie die Fernwärmeversorgung im Neubaugebiet Drillingsfeld II um.

Quasi als Schlusswort seines Einsatzes sagte Martin Seibert: "Wichtig bleibt, dass das Infrastruktur-Unternehmen in staatliche oder städtische Hände gehört. Nur so ist gewährleistet, dass der Bürger als Kunde an erster Stelle steht."

Es gibt vermutlich nur wenige kommunale Mandatsträger, die im Bereich der Energieversorgung und Bäder auf ein solch umfangreiches Erfahrungswissen zurückgreifen konnten. Damit verlieren wir einen kompetenten und konstruktiv kritischen Aufsichtsrat. Ihm persönlich wünsche ich weiterhin viel Erfolg in seinen vielfältigen sozialen Aufgaben und bin mir sicher, dass er die Entwicklung ´seiner´ Stadtwerke weiterhin mit großer Aufmerksamkeit verfolgen wird.

Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Cerny

Mit Herrn Martin Seibert scheidet leider ein langjähriges Mitglied aus unserem Aufsichtsrat aus. Die Zusammenarbeit mit ihm habe ich immer als äußerst vertrauensvoll und wertschätzend empfunden. Seine offene, auch konstruktiv kritische Kommunikation und Meinung sowie seine fachliche Expertise - auch für Zukunftsthemen - haben die Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat sehr unterstützt und zur weiteren positiven Entwicklung des Unternehmens mit beigetragen. Herzlichen Dank für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Stadtwerke Amberg! Sehr gerne hätte ich mit meinen Kollegen noch länger mit Herrn Seibert zusammengearbeitet. Für die Zukunft wünsche ich ihm, auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen, alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit.

Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg, Prof. Dr. Stephan Prechtl

Die Stadtwerke, in welcher Unternehmensform auch immer, waren und sind mir ein großes Anliegen. Wichtig bleibt, dass das Infrastruktur-Unternehmen in staatliche oder städtische Hände gehört. Nur so ist gewährleistet, dass der Bürger als Kunde an erster Stelle steht. Mit den Stadtwerken Amberg haben wir einen Beweis, dass das auch funktionieren kann. Wasser, Gas, Strom und Bäder sind wichtige Dinge um die Grundbedürfnisse der Bürger zu erfüllen. Mit den Stadtwerken Amberg, deren Geschäftsführung und den Mitarbeitern, haben wir als Stadt einen Betrieb der diese Grundbedürfnisse hervorragend bedient. Ich darf mich herzlich bedanken es waren 34 erlebnisreiche Jahre, die meinen eigenen Wissenshorizont erheblich bereichert haben. Wichtig ist, das man als Aufsichtsrat immer die Interessen des Betriebs und seiner Mitarbeiter im Blickfeld hat. Ohne parteipolitische Bindungen. Es hat mich sehr gefreut dabei zu sein und mit Wehmut gehe und hoffe ich, dass meine Nachfolger immer eins im Vordergrund sehen: Infrastrukturbetriebe dürfen nicht in die Hand von Spekulanten, sondern in die Hand von Menschen mit Sachverstand.

Stadtrat der Stadt Amberg und Aufsichtsratsmitglied der Stadtwerke Amberg Holding GmbH, Martin Seibert

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