Amberg
07.08.2019 - 16:09 Uhr

Überraschungswoche: Das Leben hat so viele Facetten

Anders sein ist gut, anders sein ist schön: Die Überraschungswoche der kommunalen Jugendarbeit zeigt die Facetten des Lebens auf - und das sind jede Menge.

Die Teilnehmer der Überraschungsswoche. Bild: Stadt Amberg/exb
Die Teilnehmer der Überraschungsswoche.

Insgesamt 28 Kinder haben sich bei der Sommer-Überraschungswoche intensiv mit dem Motto "Anders sein ist gut, anders sein ist schön" auseinandergesetzt. Organisiert hatten diese Woche Nadine Lopez Diaz von der kommunalen Jugendarbeit der Stadt Amberg und ihre Landkreis-Kollegin Claudia Mai mit ehrenamtlichen Helfern. Es ging darum, den Kindern zu zeigen, dass die Vielfältigkeit, der Facettenreichtum und die Unterschiedlichkeit von Menschen ganz normal und gewollt sind.

Dabei wurden laut einer Pressemitteilung der Stadt insgesamt drei Arten von Unterschieden thematisiert. Zu Beginn der Woche widmete sich die Gruppe den Menschen, die eine Behinderung haben. Dabei erhielten die Kinder einen kleinen Einblick in das Leben von Kindern mit Behinderung und lernten dadurch, deren Situation aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Am Nachmittag erfuhren sie anhand von sogenannten Kimspielen, wie es ist, wenn die fünf Sinne nicht immer funktionieren. Um die Sinnesorgane zu schärfen, fand außerdem ein Ausflug in das Erfahrungsfeld der Sinne in Nürnberg statt. Diese Fahrt half, das Thema zu vertiefen, war sehr erlebnisreich und zeigte noch einmal deutlich, wie wertvoll jedes Leben ist. Am Ausflug hatte sich zudem ein ganz besonderer Gast beteiligt: Leo Fitmeier, das Maskottchen der Bewegungs-Challenge der Stadt Amberg.

Als nächstes setzte man sich mit unterschiedlichen Herkunftsländern und den damit verbundenen Traditionen auseinander. Unter der Leitung von Anna Weißmann und Sinah Mönch vom CJD Jugendmigrationsdienst nahmen die Kinder ihre eigene Herkunft genauer unter die Lupe und lernten verschiedene Kulturen kennen. Sie erkannten, dass es schön sein könne, anders auszusehen, wie toll es sei, andere Traditionen zu pflegen, und dass es normal sei, wenn alle Menschen verschieden sind.

Zum Abschluss drehte sich alles um Liebe und deren vielfältige Facetten. Spielerisch lernten die Kinder, was Liebe bedeutet und wie Liebe in der Gesellschaft auftritt. Auf dem Piratenspielplatz ließen die Teilnehmer die Woche schließlich ausklingen.

Leo Fitmeier, das Maskottchen der Bewegungs-Challenge der Stadt, begleitete die Kinder ins Erfahrungsfeld der Sinne. Bild: Stadt Amberg/exb
Leo Fitmeier, das Maskottchen der Bewegungs-Challenge der Stadt, begleitete die Kinder ins Erfahrungsfeld der Sinne.
Info:

Helfer gesucht

Die kommunale Jugendarbeit sucht ehrenamtliche Helfer für die Kinder- und Jugendarbeit. Wer sich angesprochen fühlt, kann sich bei der kommunalen Jugendarbeit (Bruno-Hofer-Straße 8 in Amberg) unter Telefon 09621/10-1700 melden.

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