Amberg
26.02.2019 - 16:20 Uhr

Umweltpakt mit zwei Amberger Firmen

"Wir haben nur die eine Welt", sagt Walter Herding. "Und wenn wir uns nicht darum kümmern, sind wir selber schuld." Sein Unternehmen sei sich der Verantwortung bewusst - und nimmt, wie auch Jokiel Schaltanlagen, am Umweltpakt Bayern teil.

Die Teilnehmerurkunden am Umweltpakt Bayern überreicht Oberbürgermeister Michael Cerny an die Unternehmensvertreter Markus und Thorsten Jokiel (von links) sowie Walter und Urs Herding (von rechts). Bild: Stephan Huber
Die Teilnehmerurkunden am Umweltpakt Bayern überreicht Oberbürgermeister Michael Cerny an die Unternehmensvertreter Markus und Thorsten Jokiel (von links) sowie Walter und Urs Herding (von rechts).

Markus und Thorsten Jokiel sowie Walter und Urs Herdegen waren am Montagabend zur Stadtratssitzung gekommen. Oberbürgermeister Michael Cerny händigte den Vertretern der beiden im Industriegebiet Immenstetten ansässigen Firmen Herding Filtertechnik und Jokiel Schaltanlagen die Teilnehmerurkunden am Umweltpakt Bayern aus.

Wie der OB erklärte, handelt es sich um eine Vereinbarung zwischen der bayerischen Staatsregierung und der Wirtschaft im Freistaat. "Anhand beispielhafter und gemeinsamer Maßnahmen von Staat und Wirtschaft macht der Umweltpakt sichtbar, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam zur Sicherung von Arbeitsplätzen und zu Wohlstand in einer intakten Umwelt beitragen." Cerny würdigte die Leistungen der beiden Amberger Firmen, die sich zu dieser qualifizierten freiwilligen Umweltleistung verpflichtet haben: "Beide Unternehmen zeigen damit, dass Umweltschutz und Wirtschaft, Umweltschutz und technologischer Fortschritt, Umweltschutz und Wachstum sehr gut miteinander vereinbare Bestandteile ihrer Firmenphilosophie sind." Cerny skizzierte die Umweltschutz-Aktivitäten beider Unternehmen. So punkte die Firma Jokiel unter anderem mit der Nutzung von Regenwasser und Abwärme, dem Einsatz von Mehrwegsystemen, effizienter Beleuchtung, regelmäßiger Mitarbeiterinformationen und dem Betrieb eines Blockheizkraftwerks.

Zu den Maßnahmen bei Herding zählen laut Oberbürgermeister ein zertifiziertes Energiemanagement, die Nutzung von Abwärme zum Heizen und Kühlen des neuen Bürogebäudes und eine Reduzierung des Gasverbrauchs in der Produktion durch optimierte Wärmeführung. Dass beide Firmen in der August-Borsig-Straße im Industriegebiet Nord ansässig sind, interpretierte Cerny so: "Diese Nähe, so scheint es, hat beiden Firmen gut getan."

Markus und Thorsten Jokiel sowie Walter und Urs Herding seien bereit, Verantwortung für die Zukunft der Umwelt und damit der nachfolgenden Generationen zu übernehmen, aber auch ein wichtiges Vorbild für weitere Betriebe in der Region.

 
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