19.11.2018 - 10:11 Uhr
AmbergOberpfalz

Ungarn ungern verlassen

Das Decker-Gymnasium ist einer der Projektpartner des EU-Programms Erasmus plus. Mit vier weiteren Schulen beschäftigen sich Neunt- und Zehntklässlerinnen mit: "Kreativität und digitale Kompetenzen. Voraussetzungen für die Arbeitswelt 4.0."

Die deutsche Delegation vor dem Rathaus in Kecskemét
von Autor RPEProfil

Koordiniert wird das Projekt von Éva Matyasne Nagy, Mitarbeiterin in der Schulleitung von Patrona Hungariae, des Gymnasiums der Armen Schulschwestern in Budapest. Nun reisten je fünf Schülerinnen und zwei Lehrer aus den teilnehmenden Schulen zum ersten Projekttreffen nach Ungarn. Vom DJD-Gymnasium waren aus den 10. Klassen dabei: Marie Bittner, Sarah Dimpfl, Sophie Edenharter, Corinna Huber und Jennifer Littau. Begleitet wurden sie von Oberstudienrätin Ulrike Grötsch und Studiendirektor Peter Ringeisen. Vor Ort waren zudem Vertreter der Partnerschulen aus Großbritannien, Lettland und Portugal.

Sehenswürdigkeiten boten eine Einführung in Geschichte und Kultur des Landes, darunter vor allem das Parlamentsgebäude aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Dort war im Kuppelsaal auch die Stephanskrone zu bewundern, die in Ungarn als das wertvollste Symbol der Landesidentität verehrt wird. Eines der Hauptanliegen für der Zusammenkunft war aber, den Schülerinnen unternehmerisches Denken näherzubringen.

Zu diesem Zweck wurden mehrere Treffen mit erfolgreichen jungen Unternehmern angeboten, bei denen diese zunächst schilderten, wie sie zu ihrer jetzigen Tätigkeit kamen und welche Eigenschaften ihnen dabei geholfen haben. Danach ging es in die Frage- und Antwort-Runde.

Ein Kontakt kam im Hauptsitz von Prezi zustande, der Firma, die das Präsentations-Tool gleichen Namens entwickelt hat und im Internet bereitstellt (www.prezi.com). Begeistert waren die 15- und 16-Jährigen von den Gesprächen mit den Angestellten. Mitarbeiter, die ursprünglich aus den USA, aus Brasilien, Portugal, Österreich und Ungarn stammen, unterhielten sich mit den Gästen und ließen keine Frage unbeantwortet. In kleinen Gruppen konnten jeweils fünf Schülerinnen einen der Mitarbeiter interviewen, nach seinem Werdegang und seinen Qualifikationen befragen. Die Lehrkräfte kommen beim nächsten Projekttreffen Anfang Dezember nach Amberg (diesmal ohne Schüler), um sich über Methodik und Didaktik des 21. Jahrhunderts auszutauschen.

Die Projektgruppen der fünf teilnehmenden Ländern beim Besuch der Firma Prezi in Budapest
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