02.08.2019 - 10:58 Uhr
AmbergOberpfalz

Urban Garden: Amberg und sein erster Naschgarten

Pflanzen, gießen, ernten, naschen - das dürfen die Amberger jetzt im ersten "Urban Garden" der Stadt. Schüler des Erasmus-Gymnasiums haben den öffentlichen Garten angelegt und nun feierlich freigegeben.

von vfiProfil

Das P-Seminar des Erasmus Gymnasiums eröffnete pünktlich den "Urban Garden" zwischen Hochschule, Kinderkrippe und Seniorenheim. Ursprünglich plante die Projektgruppe, kleine Boote zu bepflanzen und als schwimmende Gärten in die Vils zu setzen. Da sich die Ernte hier aber etwas schwierig gestalte und die Gartenarbeit vor allem Menschen zusammenbringen solle, entschieden sich die Schüler letztendlich für eine Grünfläche neben dem Hochschulparkplatz.

Nach mehreren Monaten der Organisation, ersten Hochbeet-Prototypen und einer ersten Bepflanzung luden sie nun zu einer kleinen Eröffnungsfeier ein. Julia Eikam (17) bedankte sich bei ihrer Lehrerin, Katrin Schön, beim Betriebshof und beim Amt für Stadtentwicklung, sowie bei verschiedenen Unterstützern. "Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen." So stellte die Brauerei Bruckmüller Paletten für den Bau der Hochbeete zur Verfügung, der Betriebshof lieferte die Erde und die Kinderkrippe Campus-Kids versorgt den Garten mit Wasser. "Wir haben auch ein kleines Budget von der Schule bekommen, um verschiedene Pflanzen am Wochenmarkt zu kaufen.", erzählt Mitorganisator Manuel Pfitzner (17). "Welche Sorten für die erste Bepflanzung am besten geeignet sind und was eigentlich "Starkzehrer" sind, haben wir teilweise von den Verkäufern erfahren und teilweise im Internet recherchiert."

Aus den Hochbeeten sprießen bereits erste Kürbisse, Zucchini, Erdbeeren, Minze, Tomaten und vieles mehr. Die neun Schüler aus dem P-Seminar hatten zuvor zwar wenig Erfahrung mit Gartenarbeit, aber inzwischen seien einige von ihnen auf den Geschmack gekommen.

Abschließend pflanzen die Schüler gemeinsam mit Bürgermeister Martin Preuß einen kleinen Apfelbaum in die Mitte des Gartens. Für die Zukunft suchen sie nach Freiwilligen, die sich mit ihnen um den "Urban Garden" kümmern, aber während der Sommerferien wechseln sich die Schüler erstmal mit dem Gießen ab. Bei der Hitze der vergangenen Tage hatten sie alle Hände voll zu tun.

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