28.06.2018 - 13:50 Uhr
AmbergOberpfalz

Verwaltung und Politik weiter entkrusten

Rupert Natter bleibt Chef der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU. Seine einstimmige Wahl will er als Auftrag verstanden wissen, weiter Denkanstöße zu geben und gegen Verkrustungen in Verwaltung und Politik vorzugehen.

Sie bilden die Führungsspitze der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU (von links): Gabi Donhauser, Vorsitzender Rupert Natter und Michaela Frauendorfer. CSU-Kreischef Stefan Ott (Zweiter von rechts) gratulierte.

(exb) Einen wichtigen Erfolg habe die KPV mit der Einrichtung der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen erringen können, heißt es in einer Pressemitteilung. "Damit ist die mittlere Oberpfalz kein weißer Fleck mehr", wird Rupert Natter zitiert. Die Einrichtung unterstütze, berate und vernetze Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen engagieren oder engagieren wollen.
Natter ist froh "über das lebendige Netzwerk, das sich bereits etabliert hat". Gerade im gesundheitlichen und sozialen Bereich könnten Selbsthilfegruppen die Isolation der Betroffenen aufheben und Mut geben: "Ein Musterbeispiel dafür, wie Kommunen Hilfestellung leisten können, ohne Menschen zu verwalten oder zu bevormunden." Die Beharrlichkeit habe sich ausgezahlt. Angeschoben habe die KPV auch beim Thema Landschafts-Kino auf dem Erzberg. Amberg könne sich auf eine neue Attraktion freuen. Ein Art Aufbruchstimmung erwartet Natter auf dem ehemaligen Bürgerspitalareal und Forum-Gelände, wenn die Bauarbeiten beginnen. CSU-Fraktionsvorsitzender Dieter Mußemann mahnte seine Parteifreunde aber auch die Sozialdemokraten im Stadtrat laut dem Schreiben dennoch zur Geduld. Bei der Abwicklung des Verfahrens gelte "Gründlichkeit vor Schnelligkeit". Anstatt "ständig nach dem Anrollen der Bagger zu rufen", sollte auch die SPD lieber die CSU in der Überzeugungsarbeit für das Projekt unterstützen, sagte Mußemann: "Wir wollen möglichst viele Bürger an unserer Seite wissen, wenn das Bauen beginnt." CSU-Kreisvorsitzender Stefan Ott lobte die Arbeit der KPV. Sie sende beständig Impulse für die Arbeit von Fraktion und Kreisverband, gerade, weil nicht jeder Vorstoß an die Öffentlichkeit getragen werde. Bei den Neuwahlen sprachen die Mitglieder Natter erneut das Vertrauen aus. Seine beiden Stellvertreterinnen sind künftig Gabi Donhauser und Michaela Frauendorfer.

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