Update 31.01.2019 - 18:04 Uhr
AmbergOberpfalz

Volksbegehren startet flott: 528 Unterschriften am ersten Tag

Viele Amberger tragen sich für das Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheit" gleich am ersten Tag in die Liste ein. Besonderheit hier: Auch der Landesvorsitzende der Partei, die das Ganze angestoßen hat, ist dabei.

Birgit Fruth, die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, trägt sich in die Unterschriftenliste für das Volksbegehren ein. Im Hintergrund warten Vertreter der anderen Parteien, der Kirchen und von Umweltschutzverbänden.
von Redaktion ONETZProfil

Vertreter fast aller Stadtratsparteien und mehrere Geistliche verschiedener Konfessionen fanden sich Donnerstag um 9 Uhr im Einwohneramt ein, um das Volksbegehren "Artenvielfalt und Naturschönheit" frühzeitig zu unterzeichnen. Als Erster setzte ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek seine Unterschrift auf die Liste. Die ÖDP hatte das Volksbegehren im Mai 2018 angestoßen. Stadträte aus den Reihen der CSU, der SPD und der Grünen unterschrieben ebenfalls. "Der zentrale Punkt, auf den die angestrebte Gesetzesänderung abzielt, ist der Artenschutz. Es ist fachlich unbestritten, dass etwas getan werden muss. Wenn es nicht jetzt 'klack' macht, wann dann?", sagte Mrasek. Rupert Natter (CSU) erwähnte die Gefahr, dass nur Landwirte sich angesprochen und zur Pflicht gerufen fühlen: "Aber es ist wichtig so etwas anzustoßen, um auch Bürger zu erreichen. Umweltschutz beginnt zu Hause im Garten." Für Norbert Wasner (CSU) ist klar: "Wir müssen mehr für die Umwelt tun."

Als das Einwohnermeldeamt um 17 Uhr schloss, hatten sich 528 Bürger eingetragen. Insgesamt sind in Amberg 32.304 Personen eintragungsberechtigt.

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