31.05.2021 - 19:42 Uhr
AmbergOberpfalz

Meinung: Vorfahrt für Wohlfahrt bei den Corona-Testzentren

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

Kann die Wirtschaft alles besser? Auf alle Fälle das Geldverdienen. Ehrlich testen in der Fläche können Wohlfahrtsverbände jedenfalls sehr gut, wie das Beispiel Amberg zeigt. Ein Kommentar von Jürgen Herda.

Corona-Testzentrum in der Amberger Apotheke St. Marien.
von Jürgen Herda Kontakt Profil

Schnell muss es gehen, wie so oft bei dieser Pandemie, die Warnungen der Virologen wollen berücksichtigt sein und zu guter Letzt soll alles perfekt gelingen. Die Quadratur des Kreises eben. Und eines ist sicher: Unser beliebtester Sündenbock steht im Fokus: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

Geldkoffer auf Präsentierteller

Die Einführung der Testzentren, das räumt sogar Christian Lindner, FDP-Chefkritiker der Bundesregierung, ein, ist ein Erfolg. 15.000 Teststationen landesweit sorgen auch bei steigenden Fallzahlen dafür, dass nicht sofort ein neuer Lockdown droht.

Kein Lob ohne ein großes Aber: Nach der hemdsärmeligen freihändigen Vergabe beim überteuerten Einkauf von - noch dazu oft untauglichen - Masken, hätte der Minister gewarnt sein können. Jeder Geldkoffer, den die Regierung derart leichtfertig zum Abholen auf den Präsentierteller stellt, findet einen dankbaren Abnehmer mit weniger ehrbaren Motiven.

Amberg zeigt, wie es auch gehen kann: Mit einem Wohlfahrtsverband und anständigen Apothekern. Sie garantieren medizinische Qualität und eine ehrliche Abrechnung. Chapeau!

So testet man ikn Amberg richtig.

Weiden in der Oberpfalz

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.