13.05.2020 - 10:40 Uhr
AmbergOberpfalz

Vorfreude auf nächstes Abendmahl im Klinikum St. Marien Amberg

Die beiden Pfarrer Heinrich Arweck und Stefan Fischer schaffen neue Utensilien an, die bei Abendmahlsfeiern im Klinikum St. Marien Amberg zum Einsatz kommen sollen. Darauf müssen die Geistlichen aber noch warten.

Die Pfarrer Heinrich Arweck (links) und Stefan Fischer hoffen darauf, die neuen Abendmahlsgeräte in der Krankenhauskapelle bald nutzen zu können.
von Heidi KurzProfil

Die blauen Steinzeuggefäße heben sich markant von der gelben Wand der Kapelle ab. Die Freude bei den beiden Klinikpfarrern Heinrich Arweck und Stefan Fischer ist groß. Auch wenn die Vorfreude auf die erste Nutzung der neuen Abendmahlsutensilien wohl erst einmal Vorfreude bleiben wird.

Kürzlich nahmen die beiden Seelsorger die Neuanschaffungen für das Klinikum St. Marien in Empfang. Die Vorgängerexemplare waren so korrodiert, dass sie nicht mehr verwendet werden konnten. Die beiden Geistlichen wollten zu vertretbaren Kosten etwas Zeitgemäßes, was dem Raum und den Menschen angemessen ist.

Töpfermeisterin Ingrid Schacht aus dem Fränkischen Weidenloh erstellte zusammen mit Pfarrer Fischer dafür eigene Entwürfe, die auch das Logo des Klinikums tragen: Ein blaues Rechteck mit rotem Kreuz. "Es sind Einzelstücke und keine Massenware", freut sich Fischer. Sie werden bei Gottesdiensten und Zimmerabendmahlen Verwendung finden und können von allen Pfarrern, die Gemeindeglieder besuchen, verwendet werden.

Dass die Übergabe in die Coronazeit fällt, war nicht absehbar. "Vorerst werden wir aber erst einmal keine Gottesdienste mit Abendmahl in gewohnter Form feiern", sagt Pfarrer Heinrich Arweck und nennt Gesundheits- sowie Hygieneschutzgründe, obwohl die Tongefäße speziell glasiert sind, um sie mit Alkohol desinfizieren zu können. Arweck: "Hier sollen Menschen heil werden an Leib und Seele. Wir möchten nicht, dass Kirche oder Klinik Menschen krank macht."

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