Die Zahl der Mitglieder in der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Amberg-Schnaittenbach ist auf mittlerweile 2584 gestiegen, die Gesamtfläche beträgt 28.487 Hektar. Das gab Vorsitzender Gerhard Gradl im Gasthaus Michl in Oberleinsiedl bei der Mitgliederversammlung bekannt, teilt die FBG in einer Pressemitteilung mit.
Der Umzug des Büros in die Fleurystraße 1 in Amberg lief reibungslos. Unverändert blieben die Waldpflegeverträge mit 13 Kirchenstiftungen,16 Pfarrpfründestiftungen und 24 Stück aus Privatwald beziehungsweise Gemeinden.
Geschäftsführer Uli Hausmann wies auf über 130.000 Festmeter vermarktete Holzmengen und einen Jahresumsatz von über 10 Millionen Euro hin. Zu den Betriebsgrößen der FBG-Mitglieder meinte Hausmann, dass über 1100 Mitglieder bis zu fünf Hektar Wald besäßen, je 600 Mitglieder bis zu zehn oder bis zu 20 Hektar ihr Eigen nennen und rund 250 Waldbesitzer über 20 Hektar Wald bewirtschaften. Aktuell wird ein Erlös von über 90 Euro je Festmeter erzielt.
„Der größte Abnehmer ist das Holz Centrum in Regensburg. Auch die Zusammenarbeit mit dem Ziegler Nachfolger Fa. Rettenmeier hat sich gut eingespielt. Aber auch die kleineren Sägewerke aus der Region werden beliefert. Vor allem letztes Jahr als das Schadholz ausblieb und die Nachfrage an Holz stieg, wurden unsere regionalen Sägewerke vorrangig beliefert,“ sagte Hausmann.
Mehr Wertschätzung forderte er für die Waldbesitzer, denn sie hätten im vergangenen Jahr 43.936 Bäume, darunter Tannen, Douglasien und diverse Laubbäume, neu gepflanzt. Dazu kämen nochmals 70.000 Neupflanzungen, die Waldbesitzer von Unternehmen pflanzen ließen. Hausmann wies darauf hin, dass der Holzpreis weiterhin stabil auf einem hohen Niveau stehe und es nicht die Zeit wäre, um „zu pokern“. Man sollte jetzt Holz machen und den guten Holzpreis ausnutzen.
Es fanden drei Motorsägenkurse statt, die ausgebucht waren. Neben vier Gebietsversammlungen in Schnaittenbach, Köfering, Mendorferbuch und Freudenberg fanden der Tag des offenen Dorfes in Ehenfeld und der Naturparktag Hirschwald statt. Siegfried Jäger, Bayerischer Bauernverband, referierte im Anschluss über die Novellierung im Jagdgesetz.













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