19.05.2020 - 15:59 Uhr
AmbergOberpfalz

Weltbienentag: Stadtwerke Amberg haben eigene Bienenvölker

Der 20. Mai ist der Weltbienentag. Und zum Erhalt der Bienen leisten auch die Mitarbeiter der Stadtwerke ihren Beitrag. Mit Stolz blicken sie auf den Erfolg ihres Projekts "Beesharing" in Kooperation mit Bienenzuchtvereinen.

Verstärkung für die „SWAMbies“, die Bienen der Stadtwerke Amberg: Inzwischen gibt es dort vier Völker, worüber sich auch der neue freiwillige Stadtwerke-Imker Josef Schlaffer freut.

Wie die Stadtwerke in einer Pressemitteilung ausführen, können die Mitarbeiter der städtischen Tochtergesellschaft von ihrem Projekt "Beesharing" mit den Bienenzuchtvereinen Amberg und Sulzbach-Rosenberg nur Gutes berichten. Aus anfänglich zwei Bienenvölkern wurden mittlerweile vier, aus zwei freiwilligen Mitarbeiter-Imkern wurden jetzt drei.

2018 war der Startschuss für das Projekt

Seit dem Projektstart im Jahr 2018 habe es immer wieder Bürger gegeben, die verschiedene Fragen zum "Beesharing"-Projekt hatten. So wollten sie beispielsweise wissen, warum die Stadtwerke Amberg überhaupt Bienen haben und was mit dem Honig passiert. Andere wiederum interessierten sich dafür, wie es mit den "SWAMbies", wie die Stadtwerke-Bienen heißen, weitergehen wird.

Die Stadtwerke stehen nach eigenen Angaben in ihrer Pressemitteilung für die Daseinsvorsorge. Dies gelte nicht nur für die sichere Versorgung der Bürger mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser. Auch im Bereich des Umweltschutzes werde viel getan. Mit der Bienenzucht sei ein Zeichen für die Nachhaltigkeit und den ökologischen Wert der Honigbienen gesetzt worden. Ein wichtiger Beitrag sei die Bestäubung der Pflanzen und Bäume in der Stadt, in den Gärten der Anwohner rund um die Stadtwerke und in der Kleingartenanlage an der Vils.

Der geerntete Honig wird aufgrund der geringen Menge nach Angaben der Stadtwerke noch hausintern verwendet. Die Frage, ob Honig gesund ist, erreicht die drei Stadtwerke-Imker Michael Bieda, Michael Schanderl und Josef Schlaffer häufig. Fakt sei, dass Honig zu 97 Prozent aus Wasser und Zucker bestehe, so Bieda. Das Besondere seien die restlichen drei Prozent. "Sie bestehen aus 230 verschiedenen Stoffen: Enzyme, Mineralstoffe, Proteine, Aminosäuren, Spurenelemente und Vitamine. Vor allem Kalzium, Eisen, Magnesium und Natrium unterstützen unser Immunsystem, so dass es uns besser vor Krankheitserregern schützen kann."

Die "SWAMbie"-Belegschaft arbeitet nach Angaben ihres Arbeitgebers fleißig, die drei Stadtwerke-Imker hoffen, dass sich ihr kleiner, aber wichtiger Kreis bald vergrößert.

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