15.05.2019 - 16:16 Uhr
AmbergOberpfalz

Die Zeit geht weiter

Der Amberger Geschichtsweg bekommt vier neue Platten und die Altstadt ein nur scheinbares Kuriosum: öffentliche Luftpumpen für Fahrräder.

Der Kulturausschuss stimmte zu, den Geschichtsweg im Amberger Stadtgraben um vier markante Ereignisse zu erweitern.
von Michael Zeissner Kontakt Profil

Amberg. (zm) Der Amberger Geschichtsweg im Stadtgraben wird fortgeschrieben. Das beschloss am Dienstag der Kulturausschuss des Stadtrates. Auf Antrag der CSU-Fraktion soll es vier weitere ebenerdige Gedenktafeln geben, die an markante Daten der Stadtgeschichte erinnern sollen.

Kulturreferent Wolfgang Dersch schlug dem Gremium als in dieser Form zu würdigende Ereignisse der jüngeren und jüngsten Vergangenheit die Einweihung der Glaskathedrale (9. Juni 1979), Höherstufung der HAW Amberg-Weiden als Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) (1. Oktober 2013), das Ende der Garnisonsstadt Amberg (7. März 2018) und den Start des neu gegründeten Landesamts für Pflege (20. September 2018) vor. Die Liste wurde so angenommen.

Was für die E-Mobilität eine Ladesäule ist, ist in einer Radfahrerstadt eine öffentliche Luftpumpe. Beides steckt in Amberg zwar noch gewaltig in den Kinderschuhen, nun soll es aber an markanten und geeigneten Stellen in der Stadt eben solche Luftpumpen geben. In anderen Städten klingt das beileibe nicht mehr so kurios wie hier, weshalb als Beitrag zum Luftkunstort vier dieser "Amberger Luftpumpen" aufgestellt werden sollen. 20 000 Euro sind veranschlagt, spätestens 2020 sollen sie im Haushalt stehen.

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