Das Schauspiel „Andorra“ von Max Frisch ist am 13. Januar im Amberger Stadttheater zu sehen. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr, eine Werkeinführung findet bereits ab 18.45 Uhr statt. Die Inszenierung der Burghofbühne Dinslaken thematisiert Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus. Darüber informiert eine Mitteilung der Burghofbühne.
Parabel über Ausgrenzung
In „Andorra“ wird die Geschichte von Andri erzählt, dem Pflegesohn eines Lehrers, der aufgrund seiner vermeintlichen jüdischen Herkunft ausgegrenzt wird. Die Bewohner von Andorra haben nichts gegen Andri, doch er sei anders, weil er „Jud“ ist. Diese Vorurteile führen dazu, dass Andri beginnt, an seine Andersartigkeit zu glauben. Die Wahrheit kommt ans Licht, als der Lehrer gesteht, Andris leiblicher Vater zu sein und Andri kein Jude ist. Die Gesellschaft wird von den „Schwarzen“ angegriffen, die eine Judenschau durchführen. Max Frisch zeigt eindrücklich, wie eine Gesellschaft in Angst verfällt und die Ausgrenzung des vermeintlich Fremden zunimmt. Der Pressemitteilung zufolge ist "Andorra" ein zeitloses Stück, das uns vor Augen führt, wie menschenverachtende Mechanismen funktionieren, in denen aber alle Beteiligten der festen Überzeugung sind: „Ich bin nicht schuld, dass es so gekommen ist.“
Karten für die Veranstaltung sind in der Tourist-Information Amberg, telefonisch unter 09621/10-1233, per Mail unter ticket[at]amberg[dot]de sowie im Webshop des Stadttheaters erhältlich.
Diese Meldung basiert auf Informationen der Burghofbühne Dinslaken und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.













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