Ganz ohne das Thema Corona ging es auch diesmal nicht beim Zeltlager der Pfarrjugend St. Michael: Die Teilnehmer mussten diesmal der Drei-G-Regel folgen, also geimpft, getestet oder genesen sein. Auch während des Zeltlagers wurde immer wieder getestet und auf die Hygieneregeln geachtet, um keine Ansteckungen zu riskieren. „Musikalisches Wunderland - Eine Reise durch die Musikgenres“, lautete diesmal der Leitspruch der Aktion, bei der 60 Kinder bei in Reusch, zwischen Hausen und Kastl, ihre Zelte aufschlugen.
Philipp Cerny, Emma Honig, Dave Grusczyk und Annika Reichenbach aus der Pfarrleitung hatten für das einwöchige Lagerleben ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm mit Spannung, Spiel und Spaß auf die Beine gestellt. Schnell fiel die Anspannung der Wochen mit Corona-Einschränkungen, durch Homeschooling und den Verzicht auf die Klassengemeinschaft von den Kindern ab und sie genossen die neue Freiheit in einer harmonischen Gemeinschaft in vollen Zügen. Lagerbauten und Geländespiel, Lagerolympiade, Fußballturnier, Nachtwanderung mit gruseligem Spaßgeisterlauf, Badetag im Freibad von Kastl, Phantasiespielund Sketche-Abend bescherten unvergessliche Erlebnisse.
Pfarrer Alois Berzl und Gemeindereferent Benedikt Eckert teilten einen Tag das Lagerleben, um mit den Kindern abends einen Feldgottesdienst zu feiern. Für die Lagerküche waren ehemalige Gruppenleiter der KjG St. Michael zuständig, die dafür extra eine Woche Urlaub nehmen, weil sie schon im Berufsleben stehen. Weil viele es nicht mehr gewohnt waren, haben doch trotz des prall gefüllten Programms deutlich mehr Kinder Heimweh bekommen als in den Zeltlagern vor Corona. Mit viel Einfühlungsvermögen halfen die Gruppenleiter den Kindern durch schwierige Momente. So ergaben sich viele fruchtbare Gespräche, besonders vor dem Schlafengehen, was die Gemeinschaft der Pfarrjugend weiter stärkte.
















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