Der Josefi-Tag ist den Innungen der Zimmerer, Schreiner, Mauer und Dachdecker „heilig“. Beim gemeinsamen Gottesdienst gedenkt man Verstorbener, bittet aber auch, dass die Arbeit am Bau unfallfrei verläuft und das gemütliche Beisammensein, wieder einmal im Kummert-Bräu, darf nicht fehlen. Zuerst einmal trafen sich die Handwerker am Schrannenplatz, zogen dann gemeinsam zur Basilika St. Martin, voran die Ammerthaler Blaskapelle, dann die Zimmerer und Schreiner in ihrer schwarzen Zunftkleidung. In grauer oder gar weißer Kluft sind die Maurer und Steinmetze dabei und selbst Gäste aus dem benachbarten Ausland, etwa der Zimmerer- und Dachdeckerverband aus Prag waren neben zahlreichen Mitgliedern des „Bündnis zünftiger Gesellen Deutschlands“ und befreundeter Handwerker-Innungen nach Amberg zum Josefi-Tag gekommen. Im Gottesdienst betonte Pfarrer Thomas Helm, dass der Zimmermann Josef als Beschützer der Heiligen Familie gilt, meist als alter Mann mit Zimmermannswerkzeug und dem Jesuskind am Arm dargestellt wird. Dieses Bild werde aber dem Zimmermann Josef nicht gerecht, denn der sei ein tatkräftiger Handwerker gewesen, einer der nicht lange fackelte, sondern der zupacken konnte. Viel sei vom heiligen Josef in der Bibel nicht überliefert, aber feststehe, er habe zu Maria und ihrem Kind gehalten und die kleine Familie auf ihrem Weg begleitet.
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