Wie "Zurück in die Zukunft" komme ihm das vor, sagte Leitender Regierungsschuldirektor Thomas Unger, da beide Hauptpersonen "nach einer Reise wieder zurückkehren" in den früheren Wirkungsbereich. Schulamtsdirektorin Beatrix Hilburger ist seit 1. Juni fachliche Leiterin des Doppelschulamts Amberg/Amberg-Sulzbach. Sie war hier schon von 2013 bis 2016 tätig, ging danach ins Schulamt Weiden/Neustadt. Gerald Haas wechselte 2015 nach Schulleiter-Tätigkeit in Ursensollen und Amberg an die Regierung der Oberpfalz. Keine schlechte Qualifikation für seinen neuen Posten als Schulrat im Heimatbezirk, fand Unger, denn: "Wer durch diese Maschinerie durch ist, der ist für alles geeignet." Haas sprudle zudem immer noch vor Ideen.
Als wichtige Aufgabe der Rückkehrer, die zusammen mit dem stellvertretenden Leiter Stephan Tischer das Führungstrio im Amt bilden, nannte Unger unter anderem, das Bild des Lehrers positiv nach außen zu tragen. Nur so werde es gelingen, angesichts des "Riesen-Lehrerbedarfs" Nachwuchs für diesen Beruf zu gewinnen. An Beatrix Hilburger lobte der Bereichsleiter bei der Regierung ihre absolute Zuverlässigkeit, ihr Organisationsgeschick und dass sie immer innovative Wege gegangen sei.
OB und Landrat wünschten einen "dynamischen Start" und sahen auch danach genug Arbeit für die neuen Führungskräfte: "Die digitale Transformation wird uns gewaltig bewegen." Der evangelische Dekan Karlhermann Schötz sprach auch im Namen des katholischen Regionaldekans Ludwig Gradl und betonte, beim digitalen Wandel an den Schulen sei eines entscheidend: "Dass der Mensch der Maßstab bleibt und nicht die Maschine." Als Vorsitzender des örtlichen Personalrats der Stadt Amberg sah Heinz Kotzbauer die Hobbys von Hilburger (Tanzen) und von Haas (Volleyball, Bergsteigen) als beste Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an.
Für die Schulleiter überreichte Marion Weigl (Albert-Schweitzer-Schule) eine Sonnenblume an Hilburger, weil sie ein sonniges Wesen habe, aber auch das Herz am rechten Fleck "und ganz viel Mut". Ihre Aufgaben und Überzeugungen taten Hilburger und Haas abschließend in einem Interview mit Stephan Tischer kund. Dabei äußerte die Schulamtsdirektorin, beim Thema digitale Bildung mache das Medium an sich es nicht aus: "Für mich liegt der Fokus ausdrücklich auf gutem Unterricht."













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