Oberpfalz
21.08.2026 - 16:03 Uhr

DWD warnt vor Starkregen in Teilen der Oberpfalz

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Starkregen in einigen Regionen der Oberpfalz am Freitag.

Der Wetterdienst warnt vor Starkregen in Teilen der Oberpfalz. Symbolbild: Martin Gerten/dpa
Der Wetterdienst warnt vor Starkregen in Teilen der Oberpfalz.

Aktuelle Lage in der Oberpfalz

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Teile der Oberpfalz vor Starkregen am Freitagnachmittag und -abend. Betroffen sind vorerst die Stadt und der Landkreis Regensburg sowie die Landkreise Cham, Schwandorf und Neustadt/WN. Hier gilt die Warnung vor Starkregen der Stufe 2 von 4 bis 22 Uhr. Für Stadt und Landkreis Regensburg und den Landkreis Cham gibt es zeitweise außerdem eine Warnung vor Gewittern der Stufe 2 von 4.

Der DWD warnt vor:

  • Vereinzelten, raschen Überflutungen von Straßen und Unterführungen
  • Aquaplaning

Warum führen Sturm und Gewitter in der Region zu Problemen?

Treffen warme und kalte Luftmassen in der Oberpfalz aufeinander, entstehen plötzliche Gewitter, Sturmfronten und starke Windböen, die unberechenbar über die Region ziehen.

Temperaturschwankungen und schnelle Druckänderungen führen dazu, dass Gewitterzellen spontan entstehen und Sturmböen innerhalb von Minuten extrem an Stärke gewinnen.

Warum entstehen Sturmböen und Gewitter?

Sturmböen entstehen, wenn starke vertikale Luftbewegungen und Druckunterschiede plötzlich zusammenwirken. Besonders Gewitterwolken (Cumulonimbus) erzeugen gefährliche Fallböen, die mit extrem hoher Geschwindigkeit Richtung Boden stoßen.

Gewitter bilden sich, wenn feuchte, warme Luft schnell aufsteigt und sich in höheren Schichten abkühlt. Es entstehen mächtige Wolkentürme, starke Windfelder, heftige Regenschauer, Hagel sowie Blitz und Donner entwickeln können.

Tipps: Sicher unterwegs bei Starkregen

  • Verhalten im Straßenverkehr anpassen
  • Überflutete und gefährdete Abschnitte (wie Unterführungen) meiden

Tipps: Sicher unterwegs bei Sturm und Gewitter

Für Autofahrer

  • Geschwindigkeit stark reduzieren
  • Abstand deutlich vergrößern
  • Beide Hände ans Lenkrad (Böen können das Fahrzeug versetzen)
  • Große Bäume, Waldstrecken und Brücken meiden
  • Bei Starkregen: Warnblinker an, Geschwindigkeit anpassen

Für Fußgänger

  • Abstand zu Bäumen, Gerüsten und Gebäudekanten halten
  • Keine Regenschirme mit Metallgestänge bei Gewitter nutzen
  • Feste, rutschfeste Schuhe tragen
  • Offene Plätze meiden (Blitzschlagrisiko!)

FAQ: Häufige Fragen zu Sturm und Gewitter

Woran erkenne ich ein heranziehendes Gewitter?

Typische Anzeichen sind: dunkle, hoch aufragende Wolkentürme, auffrischender Wind, Temperatursturz, grollender Donner in der Ferne oder plötzliche Böen und Druckveränderungen

Wie gefährlich sind Blitze wirklich?

Blitze können Temperaturen von über 30.000 Grad erzeugen und enorme Energien freisetzen. Sie verursachen Brände, Stromschläge und schwere Verletzungen – ein direkter Blitzschlag ist lebensbedrohlich.

Was sollte ich bei einem Gewitter im Freien tun?

Offene Flächen meiden, Abstand zu Bäumen halten, Metallgegenstände ablegen, in eine Mulde oder Hockposition gehen (Füße eng zusammen) und Wasserflächen sofort verlassen

Darf ich während eines Gewitters Auto fahren?

Ja. Autos wirken wie ein Faradayscher Käfig und bieten guten Schutz vor Blitzen. Allerdings gilt: Geschwindigkeit reduzieren, Abstand vergrößern und Vorsicht vor herabfallenden Ästen und Starkregen

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Irene Neugirg

Und wieder eine sinnbefreite Unwetter Meldung. Warum wird denn immer alles dermaßen übertrieben. Jedes Schneeflöckchen ist sofort ein Schneechaos, bei jedem Regentropfen wird eine Sintflut prophezeit. Das kann man alles nicht mehr ernst nehmen.

30.03.2026
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.