Aktuelle Lage in der Oberpfalz
Am Dienstagabend warnt der Deutsche-Wetterdienst vor schweren Gewittern im Kreis Amberg–Sulzbach, im Kreis Tirschenreuth und im Kreis Neustadt an der Waldnaab. Die Warnung hat die Warnstufe drei von vier und gilt bis 22 Uhr.
Der DWD warnt vor:
- Blitzschlag (Lebensgefahr!)
- verbreitet umstürzende Bäume, Hochspannungsleitungen, Gerüste und andere, auch große Objekte
- herabfallende Äste, Dachziegel und andere, auch große Gegenstände
- Schäden an Gebäuden
- rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen und Kellern
- verbreitet Aquaplaning
- mögliche Erdrutsche
- Hagelschlag
Der DWD empfiehlt daher: Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen (zum Beispiel in Gebäuden), Gewässer meiden, im Freien auf herabfallende Gegenstände (zum Beispiel große Äste, Dachziegel) achten und gegebenenfalls Schutz suchen. Wenn ausreichend Zeit bleibt, Gegenstände im Freien sichern oder abbauen, das Verhalten im Straßenverkehr anpassen, überflutete und gefährdete Abschnitte (wie Unterführungen) meiden, sich auf erhebliche Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen und Schließungen einstellen, alle Fenster und Türen schließen, gegebenenfalls vorbeugend Hochwasser-Schutzmaßnahmen treffen, bei drohender oder bereits bestehender Überflutung Keller sofort verlassen.
Warnung auch für weitere Regionen
Um 17 Uhr meldete der Deutsche Wetterdienst zudem Warnungen für die Stadt Weiden in der Oberpfalz, die Stadt Amberg, für den Kreis und die Stadt Regensburg und für den Kreis Schwandorf. Hier gilt die Warnstufe zwei von vier. Es besteht die Gefahr durch:
- Blitzschlag (Lebensgefahr!)·
- vereinzelt umstürzende Bäume
- herabfallende Gegenstände
- Aquaplaning
- Hagelschlag
- vereinzelte, rasche Überflutungen von Straßen/Unterführungen
Die Warnungen gelten bis 22 Uhr.
Warum führen Sturm und Gewitter in der Region zu Problemen?
Treffen warme und kalte Luftmassen in der Oberpfalz aufeinander, entstehen plötzliche Gewitter, Sturmfronten und starke Windböen, die unberechenbar über die Region ziehen.
Temperaturschwankungen und schnelle Druckänderungen führen dazu, dass Gewitterzellen spontan entstehen und Sturmböen innerhalb von Minuten extrem an Stärke gewinnen.
Warum entstehen Sturmböen und Gewitter?
Sturmböen entstehen, wenn starke vertikale Luftbewegungen und Druckunterschiede plötzlich zusammenwirken. Besonders Gewitterwolken (Cumulonimbus) erzeugen gefährliche Fallböen, die mit extrem hoher Geschwindigkeit Richtung Boden stoßen.
Gewitter bilden sich, wenn feuchte, warme Luft schnell aufsteigt und sich in höheren Schichten abkühlt. Es entstehen mächtige Wolkentürme, starke Windfelder, heftige Regenschauer, Hagel sowie Blitz und Donner entwickeln können.
Tipps: Sicher unterwegs bei Sturm und Gewitter
Für Autofahrer
- Geschwindigkeit stark reduzieren
- Abstand deutlich vergrößern
- Beide Hände ans Lenkrad (Böen können das Fahrzeug versetzen)
- Große Bäume, Waldstrecken und Brücken meiden
- Bei Starkregen: Warnblinker an, Geschwindigkeit anpassen
Für Fußgänger
- Abstand zu Bäumen, Gerüsten und Gebäudekanten halten
- Keine Regenschirme mit Metallgestänge bei Gewitter nutzen
- Feste, rutschfeste Schuhe tragen
- Offene Plätze meiden (Blitzschlagrisiko!)
FAQ: Häufige Fragen zu Sturm und Gewitter
Woran erkenne ich ein heranziehendes Gewitter?
Typische Anzeichen sind: dunkle, hoch aufragende Wolkentürme, auffrischender Wind, Temperatursturz, grollender Donner in der Ferne oder plötzliche Böen und Druckveränderungen
Wie gefährlich sind Blitze wirklich?
Blitze können Temperaturen von über 30.000 Grad erzeugen und enorme Energien freisetzen. Sie verursachen Brände, Stromschläge und schwere Verletzungen – ein direkter Blitzschlag ist lebensbedrohlich.
Was sollte ich bei einem Gewitter im Freien tun?
Offene Flächen meiden, Abstand zu Bäumen halten, Metallgegenstände ablegen, in eine Mulde oder Hockposition gehen (Füße eng zusammen) und Wasserflächen sofort verlassen
Darf ich während eines Gewitters Auto fahren?
Ja. Autos wirken wie ein Faradayscher Käfig und bieten guten Schutz vor Blitzen. Allerdings gilt: Geschwindigkeit reduzieren, Abstand vergrößern und Vorsicht vor herabfallenden Ästen und Starkregen













Und wieder eine sinnbefreite Unwetter Meldung. Warum wird denn immer alles dermaßen übertrieben. Jedes Schneeflöckchen ist sofort ein Schneechaos, bei jedem Regentropfen wird eine Sintflut prophezeit. Das kann man alles nicht mehr ernst nehmen.
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