Update 05.07.2018 - 10:56 Uhr
BayreuthOberpfalz

Fall Sophia: Tatverdächtiger weiter in Spanien

Noch ist unklar, ob und wann der Tatverdächtige im Fall der getöteten Ambergerin Sophia L. nach Deutschland überstellt wird.

Polizisten sichern am Fundort der Leiche von Sophia L., nahe der Autobahn bei Asparrena in Spanien, Spuren.
von Agentur DPAProfil

Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. ist nach wie vor unklar, ob und wann der Tatverdächtige nach Deutschland überstellt wird. Das entsprechende Ersuchen an die spanischen Behörden sei gestellt, man wisse nicht, wann dort darüber entschieden werde, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Donnerstag in Bayreuth.

Im Fall der getöteten Tramperin Sophia L. ist nach wie vor unklar, ob und wann der Tatverdächtige nach Deutschland überstellt wird. Das entsprechende Ersuchen an die spanischen Behörden sei gestellt, man wisse nicht, wann dort darüber entschieden werde, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Donnerstag in Bayreuth.

Ende vergangener Woche hatten Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass es sich bei einer in Nordspanien gefundenen Frauenleiche um die vermisste Studentin handelt. Ein DNA-Abgleich brachte Gewissheit.

Die 28-Jährige wollte am 14. Juni von Leipzig nach Bayern trampen. Sie stieg an der Autobahn 9 in einen Lastwagen mit marokkanischer Zulassung, danach verlor sich ihre Spur. Sophia L. stammt aus Amberg in der Oberpfalz. Dringend tatverdächtig ist der 41 Jahre Lastwagenfahrer, den die spanische Polizei zwei Tage vor dem Leichenfund gefasst hatte.
Auf welche Weise Sophia L. umkam, veröffentlichte die Polizei noch nicht. Auf deutscher Seite führen die Ermittlungen Staatsanwaltschaft und Polizei Bayreuth, da Sophia mutmaßlich in Oberfranken umgebracht wurde.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.