13.07.2018 - 11:58 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Engagement für sicheren Schulweg

Schülerlotsen - das sind die Jugendlichen, die morgens zwischen halbacht und acht Uhr in Warnwesten an Zebrastreifen oder anderen heiklen Straßenübergängen stehen, und dafür sorgen, dass ihre Mitschüler den Schulweg unversehrt überstehen.

Sie sprachen den jetzt scheidenden Schülerlotsen ihren Dank aus (von links): Gernot Schötz, Vorsitzender der Verkehrswacht Amberg, Hauptkommissar Hans-Peter Klinger, Bürgermeister Martin Preuß, Schulrat Stephan Tischer und Horst Strehl, Verkehrserzieher der Polizei.
von Redaktion ONETZProfil

(pjle) 89 Schülerlotsen von sieben Mittelschulen in Stadt und Landkreis wurden jetzt verabschiedet. Mit einer bestandenen Prüfung am Ende der Verkehrserziehung in der siebten Jahrgangsstufe an Mittelschulen qualifizieren sich die Schüler für den Lotsendienst. Die, die anschließend dieses Amt übernehmen, tun das aber freiwillig.

Um den ausgedienten Schülerlotsen, die ab September in das Berufsleben wechseln, zu danken, waren alle 89 der Mittelschulen Hahnbach, Kümmersbruck, Ursensollen und Freudenberg sowie der Willmann-, Luitpold- und Dreifaltigkeitsschule ins Rathaus geladen worden. Schulrat Stephan Tischer hob hervor, dass an den Stellen, an denen die Schülerlotsen in den vergangenen drei Jahren eingesetzt waren, niemand auf dem Schulweg verletzt wurde. "Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt."

Der Vorsitzende der Verkehrswacht Amberg, Gernot Schötz, überreichte den Neuntklässlern die Urkunden. "Das ist nicht nur ein Dienst für die Verkehrssicherheit, sondern auch für die Gesellschaft", lobte er. Die Urkunde könnten die Schüler künftig ihren Bewerbungen beilegen. Da stimmte Polizeihauptkommissar Hans-Peter Klinger zu: "Mit diesem Engagement kann man bei Bewerbungen ganz gut punkten." Denn sie zeige, dass die Schüler Verantwortung getragen haben.

Jeder verabschiedete Schülerlotse bekam außerdem eine kleine Belohnung: zehn Euro Amberger Stadtgeld von der Verkehrswacht und einen Gutschein für das Kurfürstenbad von der Stadt Amberg - verbunden mit dem Wunsch von Bürgermeister Martin Preuß, dass die Jugendlichen sich auch in Zukunft ehrenamtlich engagieren.

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