19.10.2020 - 10:47 Uhr
Ammersricht bei AmbergOberpfalz

CSU informiert sich über Hochwasserschutz in Ammersricht

Der Hochwasserschutz in Ammersricht ist ein dringliches Thema. Bei einem Ortstermin erörtern Mitglieder der CSU ihre Forderungen sowie deren Umsetzungen und sprechen auch ein Lob aus.

Corona-bedingt im ganz kleinen Kreis und mit Abstand haben sich die Ammersrichter Stadträte Gabi Donhauser (Dritte von rechts), Christian Schafbauer (Zweiter von links) und Stefan Ott (Zweiter von rechts) mit den Vorständen von JU, Matthias Weigl (rechts), und CSU, Markus Donhauser (links) und Tobias Stubenvoll (Dritter von links) den Beginn der Baumaßnahme Hochwasserschutzbecken angesehen.
von Externer BeitragProfil

Am 2. September 2011 standen der Wagrain und Ammersricht sprichwörtlich unter Wasser. Die Bilder haben sich bei allen, die das erlebt haben, eingebrannt, heißt es in einer Presseinfo der CSU. Die örtliche JU und CSU kämpften permanent dafür, dass ein Hochwasserschutz für unsere Stadtteile gebaut wird", berichtete der Ammersrichter Ortsvorsitzende Markus Donhauser beim der Corona-Lage geschuldeten kurzen Ortstermin im kleinen Kreis anlässlich des Beginns der Baumaßnahme zwischen Friedhof und Ruckstraße. Er dankte den örtlichen Stadträten für ihren jahrelangen Einsatz.

Da das Planfeststellungsverfahren Ende 2019 abgeschlossen wurde, konnte in diesem Jahr die Baumaßnahme ausgeschrieben werden. Anfang Oktober haben die Arbeiten durch die Firma Seebauer begonnen, nachdem im Frühjahr die Rodungen der Waldgebiete schon angezeigt haben, dass hier bald etwas geschieht. "Natürlich wird in der Bevölkerung kritisch diskutiert, wenn Bäume gefällt und riesige Erdmassen bewegt werden. Wenn wir im Nachhinein aber bei Starkregenereignissen keine überschwemmten Keller und Wohnungen mehr haben, wird man sehen, wie wertvoll diese außerordentlichen Maßnahmen sind", konstatierte Stefan Ott. Zudem würden die Eingriffe in die Natur wie bei solchen Baumaßnahmen üblich ausgeglichen, heißt es in dem Schreiben des CSU.

Da an die Kommunalpolitiker immer wieder der Wunsch nach weitergehender Information zur Maßnahme herangetragen wird, erklärte der Vorsitzende der Jungen Union, Matthias Weigl: "Für alle, die genauere Pläne zu der Baumaßnahme einsehen wollen: Die Stadt Amberg informiert detailliert auf ihrer Homepage über das Projekt." (https://www.amberg.de/rathaus/projekte/hochwasserschutz).

Gabi Donhauser hielt fest: "Die Stadt investiert hier über zwei Millionen Euro. Besonders in den auch finanziell härter werdenden Zeiten ist die 800 000-Euro-Förderung des Freistaats Bayern überaus willkommen." Für den Ammersrichter CSU-Ortsverband ist der Baubeginn in Ammersricht allerdings kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen, heißt es weiter. "Gerade auch der Wagrain war 2011 schwer überschwemmt. Die weiteren Hochwasserschutzmaßnahmen rund um die Wolfschlucht dürfen deshalb nicht aus dem Fokus geraten", forderte Christian Schafbauer. Stellvertretender Ortsvorsitzender Tobias Stubenvoll erhoffte sich auch bei den laufenden Planungen noch Anpassungen: "Der Friedhofsweg Richtung Wagrain ist vorbildlich instand gesetzt worden. Die Weiterführung bis zur Ruckstraße in ähnlicher Ausprägung wäre wünschenswert."

Markus Donhauser versprach abschließend: "Aktuell laufen in unserem Stadtteil viele von uns angestoßenen Projekte: Baugebiete, Ganztagsschule, Ertüchtigung des Radweges ins IG Nord. Es ist sozusagen politisches Erntedankfest." JU- und CSU-Ortsverband und die Ammersrichter Stadträte werden sowohl die begonnenen Maßnahmen weiterhin konstruktiv begleiten als auch die Umsetzung des Hochwasserschutzes für den Wagrain einfordern, heißt es in der Pressemeldung der Partei abschließend.

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