15.03.2020 - 21:17 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Ammerthal: Anton Peter schafft es in die Stichwahl

Ab in die Verlängerung. Weil keiner der Bürgermeisterkandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erreicht, kommt es in zwei Wochen zur Stichwahl. Amtsinhaberin Alexandra Sitter und CSU-Herausforderer Anton Peter treten an.

Bürgermeisterkandidat gratuliert Bürgermeisterkandidat: Stefan Anderle (BZA, links) stattete Anton Peter (CSU) einen Besuch im Gasthaus Erras ab und sprach ihm seine Glückwünsche für das Ergebnis aus. Entschieden ist aber noch nichts. In zwei Wochen geht es in die Stichwahl.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Stichwahl in Ammerthal: Weil keiner der Bürgermeisterkandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte, müssen die Bürger in zwei Wochen nochmal an die Urnen treten. Amtsinhaberin Alexandra Sitter von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) erreichte 579 Stimmen (42,89 Prozent). Als Reaktion auf dieses Ergebnis sagte sie, dass sie kämpferisch in die Stichwahl gehe: „Die Lügen haben einen Teilsieg in Ammerthal erreicht, in zwei Wochen werde ich siegen.“ Herausforderer Anton Peter von der CSU, der mit 595 Stimmen (44,07 Prozent) knapp vor Sitter lag, entgegnete: "Wenn sie der Meinung ist, dass wir Lügner sind, dann soll sie der Meinung bleiben." Peter schaut nach eigenen Aussagen lieber nach vorne. Er möchte erreichen, "dass man sich nicht mehr schämen muss, wenn man in den Landkreis fährt und sagt, dass man aus Ammerthal ist". Stefan Anderle vom erst im Oktober gegründeten Bündnis Zukunft Ammerthal (BZA) zeigte sich mit den 176 Stimmen (13,38 Prozent) zufrieden, die er auf sich vereinigen konnte. In den nächsten Tagen soll bei einem Treffen des Bündnisses beratschlagt werden, "in welche Richtung wir (bei der Stichwahl; Anm. d. Red.) tendieren".

Amtsinhaberin Alexandra Sitter muss in die Stichwahl. Politische Schützenhilfe erhält sie von Stephan Koller, Fraktionssprecher des Bürgerforums Ammerthal (BFA), der wetterte: "Wir haben gegen eine Gerüchteküche angekämpft, gegen falsche Darstellungen. Ich dachte Amerika ist weit weg, aber es ist ein bisschen wie in den Vereinigten Staaten, da glaubt man den Herrn Trump auch alles." Dieser amerikanische Virus sei leider auch auf Ammerthal übergesprungen.
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