09.01.2020 - 15:37 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Bündnis Zukunft Ammerthal nominiert

Die neu gegründete Wählergruppe Bündnis Zukunft Ammerthal - kurz BZA - tritt bei den Kommunalwahlen erstmals an. Jetzt stellt diese Gruppierung ihre Kandidaten vor. Der Spitzenbewerber strebt den Bürgermeisterstuhl an.

Erstmals tritt das neue Bündnis Zukunft Ammerthal zur Kommunalwahl an. Angeführt wird die Riege der Gemeinderatsbewerber vom Vorsitzenden Stefan Anderle (Dritter von rechts), der zudem das Bürgermeistermandat im Visier hat.
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Initiator und Vorsitzender Stefan Anderle bedankte sich für das Interesse am BZA. In seinen einleitenden Worten betonte er, dass es nicht einfach war, Kandidaten für die Liste zu gewinnen: "Aber schlussendlich haben wir es doch geschafft."

Menschen in Ammerthal für Politik zu begeistern, sei aufgrund der bekannten Umstände nicht einfach. Umso mehr freue er sich Menschen gefunden zu haben, die gemeinsam aufbrechen wollen, um ihren Heimatort wieder liebens- und lebenswert zu machen.

"Wir sind zwar von allen die kleinste Liste, aber darin kann unsere Stärke liegen", so Anderle, laut einer eingereichten Pressemitteilung. Der Mix aus Jung und Alt sei gelungen und auch das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern könne sich sehen lassen.

Angeführt wird die Liste von Stefan Anderle auf Platz eins, ihm folgt auf Position zwei Karl Götz und dahinter Felix Ehbauer.

Die weitere Reihung: 4. Edith Gassner, 5. Heidi Sonn, 6. Elisabeth Kubitschek - der Block der Frauen auf der BZA-Liste. Abgeschlossen wird die Liste von Helmut Anderle auf Platz 7.

Einstimmig wurde im Anschluss, Stefan Anderle als Bewerber für das Amt des Bürgermeisters nominiert. Er freue sich auf den bevorstehenden Wahlkampf und die möglichen Auseinandersetzungen mit der politischen Konkurrenz.

Wichtig sei sowohl ihm als auch den Gemeinderatskandidaten, dass die Zukunft der Ammerthaler gemeinsam mit ihnen gestaltet werde. Dabei bleibe die Gruppierung offen für Anregungen aus der Bevölkerung und nehme die Sorgen und Ängste jedes Einzelnen ernst.

Zum Wohle der Bürger müsse man daran arbeiten, "dass wir in Ammerthal zukünftig wieder lernen, Ideen nicht sofort zu verwerfen oder abzulehnen, nur weil diese ungewöhnlich scheinen oder nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen", wird Anderle in dem Pressetext zitiert.

Das BZA werde als neue politische Stimme in der Gemeinde stets an der Seite der Menschen stehen und allen die Hand reichen, die das Wohl aller und nicht persönliche Eitelkeiten in den Vordergrund ihres politischen Wirkens stellen.

"Wir als Bündnis Zukunft Ammerthal wissen, dass nur dann wieder Ruhe und Frieden in unseren Heimatort einziehen können, wenn alle aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen - miteinander umzugeh´n!", schloss der Vorsitzende, angelehnt an ein kirchliches Lied.

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