20.07.2020 - 13:35 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Informationsabend zu möglicher oberirdischer Bahn-Stromtrasse in Aichazandt

Eine mögliche oberirdisch verlegte Stromtrasse der Bahn beschäftigt weiter verschiedene Mandatsträger in Ammerthal: Man sei nicht grundsätzlich gegen die Elektrifizierung der Bahn, wohl aber gegen die sichtbare Stromtrasse.

Ammerthals Bürgermeister Anton Peter hat sich mit Gemeinderäten auf jener Fläche getroffen, über die möglicherweise eine Stromtrasse der Bahn verlaufen könnte.
von Autor OEProfil

Die Ammerthaler Gemeinderäte von CSU, CWG, BZA und UWG sind sich einig: "Wir sind nicht gegen die Elektrifizierung der Bahn, möchten aber die überirdische Stromtrasse vermeiden." Das teilen die Kommunalpolitiker in einer gemeinsamen Presseinformation mit. "Mit den umliegenden Gemeinden ist man ständig im Dialog und es laufen bereits Gespräche, um Alternativen zu finden", erklärt Bürgermeister Anton Peter.

Mitte Juni habe die Gemeinde die Bevölkerung über die Gemeindehomepage und über Facebook informiert, sagt Peter. Am 24. Juni folgten die Gemeinderäte. Nun hatte der Bürgermeister alle Mitglieder des Gemeinderats zu einem Ortstermin eingeladen. Die geplante Trasse solle über ein zukünftiges Baugebiet zwischen Ammerthal und Fichtenhof gehen, erläuterte CSU-Gemeinderat Gerhard Schuller. Die Stromleitung verlaufe dann etwa auch direkt über das Übungsgelände des Modelsportclubs Ammerthal.

"Nicht nur Ammerthal wäre davon betroffen, andere Gemeinden sogar noch stärker. Es ist sinnvoll, hier gemeinsam gegenüber der Bahn aufzutreten und mit einer Stimme zu sprechen", fordert Peter. Am heutigen Dienstag findet dazu um 18 Uhr im Gasthaus Schmidt, Aichazandt, ein Informationsaustausch statt.

Ammerthaler Gemeinderäte fürchten oberirdische Stromtrasse der Bahn

Ammerthal
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