Die Ammerthaler Gemeinderäte von CSU, CWG, BZA und UWG sind sich einig: "Wir sind nicht gegen die Elektrifizierung der Bahn, möchten aber die überirdische Stromtrasse vermeiden." Das teilen die Kommunalpolitiker in einer gemeinsamen Presseinformation mit. "Mit den umliegenden Gemeinden ist man ständig im Dialog und es laufen bereits Gespräche, um Alternativen zu finden", erklärt Bürgermeister Anton Peter.
Mitte Juni habe die Gemeinde die Bevölkerung über die Gemeindehomepage und über Facebook informiert, sagt Peter. Am 24. Juni folgten die Gemeinderäte. Nun hatte der Bürgermeister alle Mitglieder des Gemeinderats zu einem Ortstermin eingeladen. Die geplante Trasse solle über ein zukünftiges Baugebiet zwischen Ammerthal und Fichtenhof gehen, erläuterte CSU-Gemeinderat Gerhard Schuller. Die Stromleitung verlaufe dann etwa auch direkt über das Übungsgelände des Modelsportclubs Ammerthal.
"Nicht nur Ammerthal wäre davon betroffen, andere Gemeinden sogar noch stärker. Es ist sinnvoll, hier gemeinsam gegenüber der Bahn aufzutreten und mit einer Stimme zu sprechen", fordert Peter. Am heutigen Dienstag findet dazu um 18 Uhr im Gasthaus Schmidt, Aichazandt, ein Informationsaustausch statt.















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