07.08.2020 - 15:28 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Pfarrer Alois Albersdörfer wird Ehrenbürger

Wenn es nicht gerade um die bekannten Streitthemen geht, kann die Entscheidungsfindung im Ammerthaler Gemeinderat auch schnell und geräuschlos erfolgen.

Pfarrer Alois Albersdörfer.
von Markus Müller Kontakt Profil

Der Ammerthaler Gemeinderat war in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig dafür, dem Tölpel-Sport-Team (TST) Ammerthal die Kosten für die saisonale Aufbereitung der Tennisplätze in Höhe von gut 1500 Euro komplett als Zuschuss zu überweisen. Das soll allerdings eine einmalige Maßnahme sein, die in der Corona-Situation ihre Rechtfertigung findet.

Zum Buswendeplatz in Fichtenhof wird es im September einen Ortstermin geben, informierte Bürgermeister Anton Peter. Dabei könne man hoffentlich klären, wo das Problem liege. Warum also der Bus weiter durch die Siedlung fahre anstatt auf den Wendeplatz. „Den benutzen alle außer dem Bus“, wusste der ortskundige Gemeinderat Thomas Bär zu berichten.

Nebenjob für Bürgermeister

Als die in nichtöffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse bekanntgegeben wurden, erfuhr man, dass der Gemeinderat die Tätigkeit von Bürgermeister Anton Peter als Hausmeister der Katholischen Kirchenstiftung Ammerthal als zulässige geringfügige Nebenbeschäftigung genehmigt hatte. Peter übt diese Tätigkeit nach eigenen Angaben seit etwa einem Jahr aus und kümmert sich dabei etwa um den Rasen und den Heckenzuschnitt. Sie hatte genehmigt werden müssen, weil der Posten des Bürgermeisters in Ammerthal seit dem 1. Mai hauptamtlich ist.

Ebenfalls nichtöffentlich war die Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Bischöflich Geistlichen Rat Alois Albersdörfer beschlossen worden. Nach ihm soll auch eine Straße benannt werden, sobald dazu die Gelegenheit besteht. Der heute 86 Jahre alte Geistliche war von 1981 bis 2007 Pfarrer in Ammerthal.

Keine Einwände

Der Anbau einer Drei-Zimmer-Wohnung auf einem Grundstück im Mühlweg erfordert in der beabsichtigten Form mehrere Befreiungen vom Bebauungsplan. Das Landratsamt wollte diese bereits bei der Bauvoranfrage geklärt haben. Der Gemeinderat genehmigte alle. Auch der Bau einer Außentreppe, von Balkonen plus Veränderungen am Dach bei einem Anwesen im Hermannsberger Weg erhielten das gemeindliche Einvernehmen.

Zur Problematik des Buswendeplatzes in Fichtenhof

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