24.01.2020 - 16:19 Uhr
AmmerthalOberpfalz

UWG Ammerthal nominiert 43 Prozent Frauen

Die Kandidatin für das Bürgermeisteramt steht bereits seit November fest. Damals bestimmten die Mitglieder von UWG und BFA erneut und einhellig Alexandra Sitter. 28 Kandidaten positionieren sich geschlossen hinter ihr.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Ammerthal hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominiert. Neben Bürgermeisterin Alexandra Sitter (vorne Mitte) gehen im März viele weitere Frauen an den Start.
von Externer BeitragProfil

Seit Wochen arbeiten die UWG-Listenkandidaten mit Hochdruck in verschiedenen Arbeitskreisen am Wahlprogramm. Hoch motiviert zeigen vor allem auch die neuen Kandidaten ihr Interesse durch Besuche wie in der jüngsten Sitzung des Ammerthaler Gemeinderates und bei den wöchentlichen Stammtischen, heißt es in einer Presseinformation.

UWG-Vorsitzender und Dritter Bürgermeister Thomas Bär zeigte sich bei der Nominierungsversammlung hocherfreut, dass sich bis Listenplatz 23 durchgängig Frauen und Männer abwechseln. Der Anteil weiblicher Kandidaten auf der UWG-Liste für die Kommunalwahl beträgt so 43 Prozent.

Damit, so Bürgermeisterin Alexandra Sitter, könnte es endlich gelingen, dass mehr Frauen in den Gemeinderat einziehen und die Kommunalpolitik neben den männlichen auch von den weiblichen Kompetenzen profitiert.

Das Ergebnis der Unabhängigen Wählergemeinschaft aus den vergangenen sechs, ja zwölf Jahren, könne sich sehen lassen, sagte Bär und nannte Beispiele: Sanierung der Sporthalle, zahlreicher Ortsstraßen sowie des Mühlweges mit immensen Fördermitteln ("Ein Projekt, das die CSU in ihrer jahrzehntelangen Regentschaft nicht angepackt hat."), Mittagsbetreuung an der Schule, der Vater-Unser-Weg als Alleinstellungsmerkmal, Dorferneuerung in Viehberg, Urnenwände und Baumgräber am Friedhof, das Baugebiet Krummstriegel und Pläne für das Baugebiet Kreuzäcker. Weiter nannte er die Abwasseranlage sowie die Realisierung der zweimal mehrheitlich geforderten Wasserversorgung aus Amberg, LED-Beleuchtung im kompletten Gemeindegebiet, Schaffung des Seniorennetzwerkes und der Nachbarschaftshilfe.

"Wenn es nur nicht diese unsäglichen und - wie die letzte Gemeinderatssitzung überdeutlich gezeigt hat - gegen jedes Rechtsempfinden immunen Kräfte von CSU und CWG in Ammerthal gäbe, dann würde auch viel mehr der Fokus darauf liegen, was unter UWG-Führung im Rathaus umgesetzt werden konnte", sagte Thomas Bär.

"Ammerthal ist heute eine perfekt bestellte Kommune mit einer hervorragenden Infrastruktur." Das zeige auch sehr deutlich das sehr große Interesse Bauwilliger im neuen Baugebiet. Beim Bundeswettbewerb 2016 bis 2019 "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" erhielt Ammerthal beim Bezirksentscheid Oberpfalz die Bronzemedaille.

Die Motivation der UWG-Kandidaten werde laut Bär bei den zahlreichen Treffen überdeutlich, ebenso das "Desinteresse der Kräfte von CSU und CWG und ihren aufgehetzten Anhängern an einem gütlichen Miteinander". Mit "bewusst gestreuten Lügen und Verleumdungen" würden sie das Ziel verfolgen, die Dorfgemeinschaft zu spalten, um alte Machtverhältnisse wieder herzustellen. "Vorschläge oder Anträge zur einer Aufwertung Ammerthals mit Interesse für die Allgemeinheit und nicht nur von Einzelnen hat es auch in dieser Wahlperiode nicht gegeben", sagte Bär.

Es bleibe abzuwarten, was die "neu gegründete Gruppierung, die - bevor sie sich den Namen Bürger Zukunft Ammerthal gegeben hat - in sozialen Medien als Alternative für Ammerthal geworben hat, fokussiert". Die UWG und ihre 28 Listenkandidaten und Mitglieder seien immer an guter Kooperation interessiert, betonte Bär. "Das hat die gute Zusammenarbeit mit dem Bürger Forum Ammerthal in den letzten sechs Jahren gezeigt."

Bürgerbegehren in Ammerthal scheitert

Ammerthal
Die Kandidaten :

1. Alexandra Sitter

2. Thomas Bär

3. Claudia Schillmaier

4. Norbert Lehmeier

5. Irene Schmidt

6. Heinz Haubner

7. Gerda Schommer

8. Martin Billinger

9. Ute Lehmeier

10. Thorsten Gugg

11. Lena Wismeth

12. Helmut Reis

13. Andrea Billinger

14. Markus Högerl

15. Eva Schmidt

16. Manfred Drescher

17. Ivette Gugg

18. Jürgen Römisch

19. Antonia Högerl

20. Kurt Birner

21. Anni Schaller

22. Helmut Höllger

23. Angela Hiltl

24. Albert Schaller

25. Josef Haller

26. Kurt Neff

27. Georg Göpfert

28. Norbert Wismeth

Ersatzkandidaten:

1. Max Steinberger

2. Moritz Czarnec

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.