11.06.2018 - 16:22 Uhr

Anbindung an B 22 gefordert

Die Freien Wähler (FW) Weiden diskutieren die Verkehrserschließung des in der Vorplanung stehenden Turnerbundgeländes am Hammerweg.

Bernhard Schlicht (Zweiter von rechts) als Vorsitzender der Freien Wähler dankte zusammen mit seinen Stellvertretern Peter Leitermann (rechts) und Bernhard Herzog (links) Baudezernent Oliver Seidel, der Überstunden leistete, das Projekt Bebauung TB-Gelände präsentierte und sich den Fragen der Gäste stellte. rdo
Bernhard Schlicht (Zweiter von rechts) als Vorsitzender der Freien Wähler dankte zusammen mit seinen Stellvertretern Peter Leitermann (rechts) und Bernhard Herzog (links) Baudezernent Oliver Seidel, der Überstunden leistete, das Projekt Bebauung TB-Gelände präsentierte und sich den Fragen der Gäste stellte.

(rdo) Die Freien Wähler (FW) Weiden diskutieren – nahezu direkt im Anschluss an die Vorstellung der Studien im Bauausschuss – die Verkehrsanbindung des Turnerbundgeländes am Hammerweg. Vorsitzender Bernhard Schlicht begrüßte in der „Taverne Rhodos“ besonders Dekan Johannes Lukas als angrenzenden Nachbarn. Er machte deutlich, dass es wichtig sei, bereits vor der Aufstellung des Bebauungsplans die Verkehrserschließung zu klären. Beim Industriegebiet Weiden West IV sehe man derzeit, welche Schwierigkeiten entstünden, wenn diese Diskussion spät erfolge.

Schlicht verlass seine Anfrage an das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach hinsichtlich einer Verkehrsanbindung an die vorbeiführende B 22. Eine Möglichkeit wäre die Einfahrt über eine parallel verlaufende Einfädelspur bis zum Langen Steg. Schlicht bekam einen negativen Bescheid des Bauamts, da es sich um eine übergeordnete Straße handle und bereits Einfahrten bestünden.

Denkanstöße hinsichtlich einer Einbahnstraßenregelung mit Einfahrt über den Turnerweg und der Ausfahrt vom jetzigen Glötznerstüberl Richtung Auto Lomberg keimten auf. Ein Anwohner des Hammerwegs riet davon vehement ab, da die sowieso belastete Jahnstraße noch mehr zur Zufahrt an die Neustädter Straße dienen werde und der neue Kindergarten in der Nähe sei. Eine Teilnehmerin plädierte für direkte Anbindung des neuen Wohngebiets an den Langen Steg.

Baudezernent Oliver Seidel stieß nach der Bauausschusssitzung dazu, wo er die Testentwürfe präsentierte (NT-Bericht vom Samstag). Er stellte die Pläne auf dem TB-Areal nochmals mit weniger, mittlerer und hoher Wohneinheitendichte vor, die überwiegend Gefallen fanden. Etwa 30 Prozent des Neubaugebiets sind für sozialen Wohnungsbau vorgesehen, eingerahmt von viel Grün. Auch die Freien Wähler sind wie Grüne, Bürgerliste, CSU und SPD der Meinung, dass der Grüngürtel auf und um das TB-Areal zu erhalten ist.

Ebenso ist Generationenwohnen im Gespräch. Auch Seidel erhielt eine Absage des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, da es sich um eine Fernstraße handle. Er will aber nochmals Kontakt dazu aufnehmen.

„Was ist, wenn die Anbindung nicht klappt – ist dann alles umsonst?“, lautete eine Frage. „Geht nicht – das wird es nicht geben“, erläuterte Seidel und kündigte an, mit einem Verkehrsgutachten die Erschließung zu klären. Ihm sei wichtig, nicht nur im Amtszimmer zu Wirken, sondern den Input der Bevölkerung zu bekommen und Planungswünsche ungefiltert zu erfahren. Eine Überprüfung des Bodens im Strieglgelände soll die Wirtschaftlichkeit der Sanierung der Fläche klären.

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