In geistiger und körperlich guter Verfassung feierte Adolf Krippner seinen 99. Geburtstag. Er ist damit der älteste Einwohner der Stadt Arzberg. Zu den zahlreichen Gratulanten aus Familie und Nachbarschaft gesellten sich auch die stellvertretende Landrätin Martina von Waldenfels, Bürgermeister Michael Fuchs und Pfarrerin Regina Steiner.
Adolf Krippner hat das öffentliche, gesellschaftliche und religiöse Leben in Seußen und Arzberg mitbestimmt und geprägt. Der Jubilar ist in Seußen geboren und hat zeitlebens dem Heimatort die Treue gehalten. 25 Jahre war er Kirchenpfleger der evangelischen Kirchengemeinde. Vom Lehrling bis zum Prokuristen waren es bei der Firma Künzel in Arzberg über vier Jahrzehnte. Für ihn gab es auch eine Ehrenurkunde des Freistaats Bayern für 40 Jahre.
Besonders gern spricht Adolf Krippner über sein Engagement im Gesangverein. Als aktiver Sänger und Vorsitzender hat er viel Zeit für dieses Hobby verbracht. Er ist sogar ein Jahr früher in den Ruhestand gewechselt, um das Bundessängerfest in Seußen vorbereiten und durchführen zu können. Davon schwärmt er heute noch. Sein Hobby fasst er kurz und bündig in „Arbeit und Verein“ zusammen. Er spricht von sich selbst als „einem sonderbaren Menschen“.
Eine besondere Geschichte sieht er in der „Harry-Krippner-Stiftung“, die er und seine Frau Elisabeth nach dem plötzlichen Tod des Sohnes Harry im Alter von 39 Jahren gegründet hatten. Sie ist in der Zwischenzeit sehr erfolgreich. Durch sie wird die Jugendarbeit des Kreisjugendrings gefördert. Außerdem wird die Förderung der Völkerverständigung, der Kunst und Kultur in Arzberg unterstützt.













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