(sche) In Aschach, wo bereits seit dem 17. Jahrhundert dieser Wetterheilige verehrt wird, ist es der Katakombenheilige von Münstereifel. Der Legende nach wurde er gegen Ende des 2. Jahrhunderts in Rom geboren.
Der überzeugte Christ war Anführer einer Legion in der römischen Armee. Donatus sollte die Enkelin des Kaisers heiraten, was er aufgrund eines Gelübdes aber verweigerte: Dadurch als Christ entlarvt, wurde er hingerichtet. Die Reliquien eines Unbekannten, die 1646 in den Katakomben der Kirche Sant'Agnese fuori le mura in Rom gefunden wurden, sind als "vom heiligen Märtyrer Donatus" beschrieben. Sie kamen 1652 als Schenkung an das Jesuitenkolleg von Münstereifel. Es sind aber wohl keine Hinterlassenschaften des Märtyrers in der vor 170 Jahren am Ortsrand Aschachs erbauten Kapelle.
Trotzdem fanden sich viele Gläubige unter den Kastanien ein, um mit Pfarrer Eduard Kroher, begleitet von Musikern aus Aschach unter Leitung von Kornelia Scharl, Gottesdienst zu feiern. Thema war das Leben des Schutzpatrons und sein Wirken gegen Unwetter und Blitzschlag. Beim Frühschoppen wurden dann noch Erinnerungen mit ehemaligen Aschachern und Gästen ausgetauscht. Für diese gab es nach der Nachmittagsandacht auf dem nahe gelegenen Bolzplatz noch einen Christopherus-Segen.
Der Erlös aus dem Kuchen- und Kaffeeverkauf wird an Schwester Monika für ihre Missionsarbeit in Brasilien weitergeleitet. Einnahmen aus den anderen Angeboten fließen in anstehende notwendige Instandhaltungs-Maßnahmen an der Kapelle.
Aschach bei Freudenberg
30.07.2018 - 13:35 Uhr
Im Schatten der Kastanien feiert Aschach seinen Schutzpatron Donatus
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