Stadtbau-Geschäftsführer Maximilian Hahn und der beauftragte Architekt Markus Maier erläuterten bei einem Termin mit Bürgermeister Alwin Märkl und dem Leiter der Hauptverwaltung, Christian Kätzlmeier, die Umsetzung der geplanten Bebauung. Laut Hahn ist der Landkreis Amberg-Sulzbach mit einem Anteil von rund 23 Prozent an der Stadtbau Amberg beteiligt. Aufgrund des abfallenden Geländes seien zwei einzelne Bauwerke geplant, die in der Höhe leicht versetzt sind und eine großzügigen Abstand zueinander halten.
Baubeginn im Frühjahr
Dies erhält den Charakter der Einzelbebauung, welche im gesamten Baugebiet vorherrsche. Die Zufahrt zum Grundstück erfolgt über den Panzerweg. Vorbehaltlich der Genehmigung und der Witterung sieht die Stadtbau als möglichen Baubeginn das Frühjahr 2020 vor. In Planung sind laut Maximilian Hahn in jedem Gebäude drei Zwei-Zimmer-Wohnungen mit je 64 Quadratmetern und drei Drei-Zimmer-Wohnungen, die jeweils eine Wohnfläche von 85 Quadratmetern haben.
Die Grundrisse können in Absprache mit den Erwerbern an Sonderwünsche angepasst werden. Jedes Gebäude werde mit einem behindertenfreundlichen Aufzug ausgestattet. Die Wohnungen sind nach Angaben des Stadtbau-Geschäftsführers barrierefrei geplant mit Terrassen und Balkonen, sowie bodengleichen Duschen ausgestattet. Für jede Wohnung sei ein separates Kellerabteil vorgesehen. Auf dem Baugrundstück erfolge außerdem die Errichtung eines Nebengebäudes für Fahrräder und Mülltonnen.
Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit würden begründet mit der Verwendung von perlitgefüllten Ziegeln als Baumaterial für die Außenwände, Anbringung von Solarther-mie, der Dachbegrünung der Garagengebäude, Carports und Nebengebäude und dem Einbau von versickerungsfähigem Pflaster im Garagen- und Stellplatzbereich.
Anforderungen erfüllt
Mit sechs Garagen, vier Carportstellplätzen und fünf Stellplätzen werden die Stellplatzanforderungen nach den Vorschriften des Bebauungsplans Aschach-Ost erfüllt, gab Maximilian Hahn noch bekannt. Bürgermeister Alwin Märkl wies darauf hin, dass die Wohnungen grundsätzlich als Eigentumswohnungen zu veräußern seien. Sollte ein Verkauf vorerst nicht zu realisieren sein, erfolge eine Vermietung der Wohnungen durch die Stadtbau Amberg.
Bewerber der Gemeinde werden nach den Vergaberichtlinien - analog der Vergabe von Bauplätzen - bewertet und die Wohnungsvergabe durchgeführt, so Märkl.













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