08.07.2019 - 16:59 Uhr
Atzlricht bei AmbergOberpfalz

Spannende Rennen auf dem Mini-Speedway in Atzlricht

Ruhig war es in den vergangenen Jahren um den Amberger Modell-Rennsport-Club, MRSC, geworden. Aber der neue Vorsitzende Bernhard Hummel will an alte Zeiten anknüpfen und wieder Leben auf die Bahn des Mini-Speedway in Atzlricht bringen.

Die Sieger auf dem Mini-Speedway in Atzlricht (vorne von links): Bernhard Hummel, Uwe Schmidt, Markus Groß und Alex Dill. Hinten (von links): Klaus Lechner, Bastian Gramlich und Rennleiter Markus Wittmann.
von Autor GFRProfil

Kürzlich fand der zweite Wertungslauf statt, bei dem in den Wertungsklassen Verbrenner im Maßstab 1:8, 1:10, Pencar, Scale Sport und GT um Meisterschaftspunkte gefahren wurde. Die kleinen Motoren mit 3,5 oder 2,5 Kubikzentimeter Hubraum haben bis zu 40 000 Umdrehungen pro Minute. Drehzahlen, von denen die Formel 1 nur träumen kann. Kein Silberpfeil-, auch kein Ferrari-Motor würde das aushalten. Auf den längeren, geraden Streckenabschnitten des Mini-Speedway werden für Sekunden Spitzengeschwindigkeiten bis zu 110 Kilometern pro Stunde erreicht.

Der Spritvorrat reicht nicht für die gesamte Renndistanz aus, mindestens nach fünf Minuten muss in der Boxengasse nachgetankt werden. Und spätestens nach 15 Minuten sind die Reifen abgefahren. Mit sechs Vorläufen über jeweils fünf Minuten wurde die Startaufstellung herausgefahren. Die Endläufe zogen sich über jeweils 30 Minuten hin, bei denen es nur darum ging, Gas zu geben.

Die Zeitnahme erfolgte per Computer. Jeder Flitzer ist mit einem Transponder bestückt, der beim Überfahren der Induktionsschleifen im Bereich der Start-Ziel-Linie einen Impuls an den Wertungs-Computer abgibt. Auf die Hundertstelsekunde genau wird registriert, welche Rundenzeit der Pilot gefahren ist.

In der Klasse 1 der Verbrenner (1:8) gewann Bastian Gramlich aus Augsburg vor Minas Michailidis und Oliver Lembeck (beide Türkheim). Der Amberger MRSC-Vorsitzende Bernhard Hummel wurde Vierter. In der Verbrenner-Klasse 1:10 triumphierte Alex Dill (Hof) vor John Knight (Erlangen) und Mattias Bareuther (Hof).

Markus Groß vom MRSC Amberg siegte in der Klasse 2 der Verbrenner 1:8 vor Peter Graf und Lenhard Denny (beide Türkheim). In der Pencar-Klasse war Klaus Lechner aus Schongau am besten. Es folgten Jürgen Reber (Hof) und Nobuhiro Kanabe aus Rosenheim. Die Scale-Sport-Klasse gewann Uwe Schmidt (Amberg). die GT-Klasse Klaus Lechner.

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