14.11.2019 - 15:07 Uhr
Atzmannsricht bei GebenbachOberpfalz

Johann Wiesnet aus Atzmannsricht feiert 90. Geburtstag

Bei guter Gesundheit und geistiger Frische feierte Johann Wiesnet aus Atzmannsricht 90. Geburtstag. Anlässlich seines Jubeltags brachten ihm die Blasmusik und der Männergesangverein Frohsinn Ständchen.

Glückwünsche zum 90. Geburtstag (von links): Bürgermeister Peter Dotzler, Pfarrvikar Christian Preitschaft, Katharina Bäumler (Obst- und Gartenbauverein), Wolfgang Siegert (Männergesangverein), der Jubilar Johann Wiesnet, Florian Kellner und Stefan Gericke (beide Feuerwehr Atzmannsricht), Pfarrer a. D. Josef Madathiparampil sowie Cajetan Kredler und Norbert Hager (beide CSU Gebenbach.
von Autor DPEProfil

Vertreter vom Obst- und Gartenbauverein Gebenbach, der Feuerwehr Atzmannsricht und der CSU Gebenbach, Pfarrvikar Christian Preitschaft und Ex-Pfarrer Josef Madathiparampil sowie Bürgermeister Peter Dotzler gratulierten. Der Jubilar erblickte auf dem Lösch-Anwesen in Atzmannsricht als ältestes von sechs Geschwistern das Licht der Welt. Er ging in Gebenbach zur Schule. Glück hatte der Jubilar 1945. Im Alter von 15 Jahren musste er zwar noch zur Musterung, ein Kriegseinsatz blieb ihm jedoch erspart.

Johann Wiesnet absolvierte die Landwirtschaftsschule und arbeitete zuhause auf dem landwirtschaftlichen Anwesen mit, das er 1962 übernahm. Bis zu seinem 24. Lebensjahr seien die Ochsen seine treuesten Begleiter gewesen, so der Jubilar rückblickend. 1965 heiratete er Josefine Siegler aus Krickelsdorf. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor, wobei ein Mädchen im Alter von nur fünf Jahren tödlich verunglückte. Drei Enkel gehören heute zur Familie. Der Jubilar bewirtschaftete zusammen mit seiner Ehefrau das landwirtschaftliche Anwesen und ging ab 1971 zunächst bei der Firma Stoellger und ab 1980 als Zuschneider bei der Firma Grammer einer Beschäftigung nach.

Seit 28 Jahren ist Wiesnet nun in Rente. Von 2000 bis 2014 übernahm er das Mesneramt für die Atzmannsrichter Kirche. Zusammen mit seiner Frau Fine hielt er die Wolfgangskirche in einem Top-Zustand. 60 Jahre war er beim Männergesangverein Frohsinn Gebenbach im 1. Bass aktiv, seit 75 Jahren gehört er der Feuerwehr Atzmannsricht an und ist Gründungsmitglied bei der Blasmusik Gebenbach. Sein Hobbys sind Besenbinden und die Waldarbeit, auch liest er noch täglich seine Amberger Zeitung.

Für seine Gäste hatte der Jubilar einige Tipps bereit: "Wer alt werden will, muss gesund bleiben." Das Alter habe auch seine Vorteile. So habe er keine Zahnschmerzen mehr, er höre nur noch das, was er hören wolle, und müsse weniger zum Frisör gehen.

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