Der Auerbacher Abiturient Stefan Lützner war auf Vorschlag von Bundestags-Abgeordnetem Alois Karl (CSU) einer von 355 jungen Leuten aus der ganzen Republik, die an dem Planspiel "Jugend und Parlament" im Bundestag teilnehmen durften. Vier Tage lang spielte er die Rolle eines Abgeordneten, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Büro von Alois Karl heißt. Dabei wurden vier Gesetzes-Initiativen simuliert. Lützner wurde der Fraktion der Linken zugelost, was für ihn neue politische Perspektiven mit sich brachte. Die jungen Leute hatten sich spannende Themen gesetzt: Entwürfe zu chancengleicher Bewerbung, die Einführung von Pfand auf Kaffeebecher, die Einführung von Elementen direkter Demokratie sowie zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien.
Die Jugendlichen zwischen 17 und 20 Jahren aus ganz Deutschland lernten die Arbeit der Abgeordneten kennen, sowohl in Landesgruppen, Fraktionen und Arbeitsgruppen als auch in Ausschüssen. Den Abschluss bildete eine Debatte im Plenarsaal, zu der 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult treten durften, um zu versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.
Begrüßt worden waren die jungen Leute von Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich(CSU). An den folgenden Tagen simulierten sie Sitzungen in den Fraktionen und zwei Plenarsitzungen unter Leitung gestandener Profi-Politiker. An der Abschlussdiskussion im Plenarsaal nahmen führende Abgeordnete aller im Bundestag vertretenen Parteien teil.
Auerbach
03.07.2018 - 18:00 Uhr
Auerbacher übt als Abgeordneter
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