20.08.2018 - 12:17 Uhr
AuerbachOberpfalz

Cherry bleibt bei "Made in Auerbach"

Bis Ende 2019 ist die Auerbacher Cherry GmbH noch Mieter auf dem Gelände von ZF. Doch dann wird die Heimat der traditionsreichen Firma eine nagelneue Zentrale an der Kreuzung von B 470 und B 85 sein. Obwohl man dort noch nichts davon sieht.

Zum Spatenstich formiert sich noch einmal die „lokale Allianz“, die laut Bürgermeister Joachim Neuß den Neubau der Cherry-Konzernzentrale in Auerbach möglich gemacht hat (von links): Rolf Unterberger (Cherry), Landrat Richard Reisinger, die Investoren Ilhan und Gökhan Altincik, Landtagsabgeordneter Harald Schwartz (CSU), Bürgermeister Joachim Neuß, Cherry-Betriebsratsvorsitzender Reinhard Leipold, Sabrina Feige (IG Metall) und Generalunternehmer Dieter Hofmann.

(ll) Mit einem Großprojekt beginnt die Bebauung des Industriegebiets Saaß: Dort entsteht die neue Firmenzentrale der einheimischen Cherry GmbH. Beim Spatenstich am Montag dankte Bürgermeister Joachim Neuß (FW) den Cherry-Geschäftsführern Rolf Unterberger und Bernd Wagner, dass sie mit der Wahl des Standorts ein Bekenntnis zu Auerbach abgelegt hätten. Unterberger bemerkte dazu, es sei nicht selbstverständlich, dass eine globale Firma, die ihr Wachstum vor allem aus den USA und Asien generiere, ihre Zentrale in Deutschland lasse. "Aber Cherry steht eben für 'Made in Germany'." Als Investor baut die Altincik Holding auf dem 20 000 Quadratmeter großen Areal ein Verwaltungs- und ein Produktionsgebäude für Cherry-MX-Schalter in Tastaturen. Ende 2019 soll alles bezugsfertig sein, weil dann der Mietvertrag des Unternehmens auf dem ZF-Areal ausläuft. Laut Geschäftsführer Ilhan Altincik geht es beim Neubau um eine Investition von 12,5 Millionen Euro und der Mietvertrag mit Cherry läuft erst einmal über zwölf Jahre.

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