09.09.2020 - 10:35 Uhr
AuerbachOberpfalz

Einkleidung und Profess bei den Schulschwestern im Kloster Auerbach

Erzbischof Ludwig Schick begrüßt im Kloster in Auerbach drei junge Frauen im Orden der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau.

Die Profess- und Einkleidungsfeier blieb dieses Mal den Ordensschwestern und ihren Familien sowie Bekannten vorbehalten. Auf den Stufen Klosterkirche gab es anschließend ein Erinnerungsfoto mit Erzbischof Ludwig Schick und den führenden Vertreterinnen des Ordens.
von Autor SCKProfil

Die Einkleidungs- und Professfeier bei den Schulschwestern von Unserer Lieben Frau in Auerbach lief dieses Mal im kleineren Kreis ab. Dazu kamen der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, Generaloberin Schwester Maria Anezka Bednarová aus dem tschechischen Königgrätz und Provinzoberin Schwester Maria Lucilla Hauser nach Auerbach.

Nach dem Kyrie rief der Erzbischof die Postulantin Regina Fleischmann und überreichte ihr das Ordenskleid mit Schleier. Es nannte es ein Zeichen, dass wir "den alten Menschen mit seinen Werken ausziehen sollen", um mit dem neuen, nach Gottes Bild geschaffenen Menschen bekleidet zu werden. Zusammen mit Stundenbuch und die Ordensregel bekam die Novizin ihren neuen Namen Maria Philippa. Er verweist auf den Heiligen Philipp Neri (Gedenktag 26. Mai), der bekannt war für seine Fröhlichkeit. Schick untermauerte das mit einem Zitat Neris: "Es ist sehr notwendig, heiteren Sinnes zu sein." Tatsächlich ist die neue Novizin eine Frohnatur, wie ihre Eltern bestätigten. Schwester Maria Philippa Fleischmann legte in einem Nebenraum das klösterliche Gewand an und ging damit durch das Kirchenschiff ihrem zweijährigen Noviziat entgegen.

Erzbischof Ludwig Schick betonte in seiner Festtagspredigt den Wert des Ordenslebens. Es mache glücklich, versicherte er den Professinnen und fügte hinzu: "Doch man muss es gestalten in der täglichen Treue zu den evangelischen Räten und Werten." So gelinge das Ordensleben, das die Aufgabe habe, Jesus Christus in die Kirche und in die Welt zu bringen. Diese Aufgabe konkretisierte der Erzbischof mit den Worten: "Dem Geliebten Ehre verschaffen und tun, was er gewollt hat, weil nichts wichtiger ist als er."

Die Schwestern Ida-Maria und Maria Veronika traten dann vor und bekundeten ihre Bereitschaft, Christus noch enger nachzufolgen. Nacheinander legten sie ihre Profess ab und legten dabei ihre Hände in die der Generaloberin Schwester Maria Anežka Bednářová. Ihre Zugehörigkeit zu Christus zeigen sie fortan mit einem schwarzen Schleier. Außerdem bekamen sie die Ordensregel, nach der sie ihr Leben ausrichten sollen.

Nach dem Pontifikalgottesdienst zog die kleine Festgemeinde von der Mutterhauskirche in die Turnhalle zum Mittagsmahl. Dort gab es auch Darbietungen; zum Beispiel von der Jugendgruppe, der Schwester Maria Philippa angehörte, oder von den Juniorratsschwestern.

Mehr über die Novizin und die beiden Professinnen

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