Auerbach
29.11.2021 - 08:04 Uhr

Ein Kauf im Weltladen Auerbach unterstützt bedürftige Kinder

Bei der Spendenübergabe (von links): Martina Heberl vom Weltladen, Peter Spätling, der das Projekt betreut und Roland Achatz vom Weltladen. Bild: exb
Bei der Spendenübergabe (von links): Martina Heberl vom Weltladen, Peter Spätling, der das Projekt betreut und Roland Achatz vom Weltladen.

Durch einen Einkauf im Weltladen "fairschenken" Bürger doppelt Freude; zum einen unterstützen sie die Familien der Produzenten in den sogenannten Entwicklungsländern, die durch die Fairtrade-Prämie ein höheres regelmäßiges Einkommen haben und dadurch ihre Familien ernähren können und zum anderen, da das Team des Weltladens ehrenamtlich arbeitet, werden durch den Verkauf soziale Projekte, die der Weltladen schon lange fördert, unterstützt.

Wie es in einer Pressemeldung weiter heißt, werden dieses Mal die Spenden dringend für das Frauenprojekt mit Kindergarten in Mondesa DRC in Swakopmund in Namibia benötigt. Ein Projekt, das Peter Spätling aus Pegnitz mitbetreut und das der Weltladen erst mit einer Spende von 300 Euro unterstützte. Das Projekt soll nun vergrößert werden, um mehr Kinder aufnehmen zu können. Der Bau steht bereits und nun muss Mobiliar angeschafft werden. So ist die Hilfe dringender denn je, heißt es weiter.

Im Weltladen gibt es Unicef-Weihnachtskarten und faires Kunsthandwerk, dazu gehören Krippendarstellungen oder handgetöpfertes aus Peru, Sterne, Weihnachtsanhänger, Keramik aus Indien und das faire Lebensmittelsortiment.

Die Öffnungszeiten des Weltladens gegenüber des Cafés Postillion sind Dienstag von 10 bis 12 Uhr und Freitag von 15 bis 17 Uhr.

Infos zum Projekt: Die Leiterin des Projektes in Mondesa war mit Corona infiziert, ist aber wieder genesen und setzt ihre ganze Kraft weiter für die Kinder ein, heißt es. Die täglichen Mahlzeiten für die Kinder konnten wegen des Lockdowns nicht mehr ausgegeben werden, wurden aber inzwischen wieder aufgenommen.  Als schnelle Hilfe wurden vor Ort Nahrungsmittelpakete zusammengestellt und an Familien verteilt, um die größte Not zu lindern. Doch auch die Verteilung von Lebensmitteln war außerordentlich schwierig, weil alle Schulen und Kindergärten lange Zeit geschlossen waren und Kontaktverbote existierten. Daher soll nun in Swakopmund das Projekt im Stadtteil Mondesa DRC vergrößert werden, um mehr Kinder aufnehmen zu können. Der Bau steht bereits und nun muss Mobiliar angeschafft werden. Der Weltladen will hier unterstützen.

 
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