11.09.2020 - 13:56 Uhr
AuerbachOberpfalz

Stadt Auerbach bei mehreren Sanierungsprojekten mit im Boot

von Externer BeitragProfil

Hinter verschlossenen Türen fasste der Auerbacher Stadtrat eine Reihe von Beschlüssen, über die eine Pressemitteilung aus dem Rathaus informiert.

Photovoltaikanlage Ohrenbach

Da bei der Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage im Südwesten von Ohrenbach auch ein städtischer Weg mit einbezogen wird, müssen Vereinbarungen mit der Neue Energie Werke 2 GmbH & Co. KG getroffen werden. Den städtebaulichen Vertrag, der die volle Kostenübernahme der Planung, die Rückbauverpflichtung, den Bauablauf und die Zuständigkeiten regelt, sowie den Pachtvertrag genehmigte der Stadtrat.

Sanierung Kloster Michelfeld

Für den ersten Bauabschnitt steigen die Kosten auf 4 415 000 Euro. Dadurch erhöhen sich der Städtebauförderungsanteil auf 1 440 000 Euro und der städtische Anteil auf 180 000 Euro. Die Modernisierungsvereinbarung in der aktualisierten Fassung billigte der Stadtrat am Mittwoch genehmigt.

Sanierung Bürgerspital

2019 schloss der Stadtrat wurde bereits eine Modernisierungsvereinbarung mit der Bürgerspitalstiftung ab. Durch die entstandenen Mehrkosten musste sie jetzt angepasst werden. Zum Städtebauförderungsanteil von 1 650 000 Euro steuern der Staat 1 320 000 Euro und die Stadt 330 000 Euro bei.

Pfarrzentrum St. Otto Michelfeld

Nachdem auch die Sanierung des Pfarrzentrums St. Otto über die Städtebauförderung bezuschusst wird, stand ebenfalls eine Modernisierungsvereinbarung an. Der gesamte Städtebauförderungsanteil beläuft sich auf 112 000 Euro, der städtische Anteil auf 28 000 Euro. Der Stadtrat stimmte zu und bewilligte darüber hinaus für dieses aus seiner Sicht wichtige Sanierungsprojekt weitere 15 000 Euro.

Notwasserversorgung

Zwischenzeitlich besteht für Auerbach eine Notwasserversorgung über die Juragruppe Pegnitz. Den Anschluss stellt eine eigens gebaute Verbindungsleitung ab Troschenreuth bis Mühldorf her. Ein regelmäßiger Leitungsdurchfluss soll sie vor Aufkeimungen schützen. Ein Vertragsentwurf des Zweckverbands sieht eine jährliche Mindestmenge von 25 000 Kubikmeter zum Preis von 0,55 Euro pro Kubikmeter vor. Die Höchstabnahmemenge, wenn ein Notfall eintritt, beträgt 550 000 Kubikmeter. Weitere Kosten entstehen für die Stadt nicht. Dem Vertragsentwurf stimmte der Stadtrat zu.

Freibadsanierung

Für ein neues Bund-Länder-Förderprogramm "Investitionspakt Förderung von Sportstätten" werden Projekte über ein Interessenbekundungsverfahren ausgewählt. Die Bewerbungsfrist für das Programmjahr 2020 endet am 2. Oktober. Um mögliche Zuschüsse für das Freibad in Auerbach abzuklären, holte sich die Verwaltung das Okay des Stadtrats, um die erforderlichen Unterlagen einzureichen.

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