13.09.2020 - 11:53 Uhr
AuerbachOberpfalz

Stadt zahlt höheren Anteil an Kloster-Renovierung

Der städtische Anteil an der Sanierung des Pfarrzentrums St. Otto Michelfeld liegt nun fest: Der Stadtrat vergab insgesamt fast 60 000 Euro für das Projekt. Auch bei der Modernisierung der Klosters Michelfeld steigen die Kosten.

Das Pfarrzentrum St. Otto Michelfeld mit Kindergarten St. Otto.
von Autor SCKProfil

Bereits im Dezember hatte der Stadtrat dem Antrag der Kirchenstiftung entsprochen und für die Sanierung des Pfarrzentrums St. Otto die Übernahme des städtischen Anteils in Höhe von 67 575 Euro an der Städtebauförderung zugesagt. Die Grundlage für die Zusage waren zuwendungsfähige Kosten in Höhe von knapp 169 000 Euro. Daraus errechnete sich dieser 40-prozentige städtische Anteil. Dem nun in der Stadtratssitzung vorliegenden Bewilligungsbescheid entsprechend ändert sich der Finanzierungsplan, und die Gesamtkosten belaufen sich auf 255 511 Euro.

Diese enthalten nicht zuwendungsfähige Kosten für Eckbänke, Tische und Stühle, Garderobenständer und Stellwände sowie Vorhänge für den Saal und die Bühne von 115 511 Euro. So ergäben sich zuwendungsfähige Kosten von 140 000 Euro. Die Zuwendung seitens der Städtebauförderung betrage 80 Prozent, also 112 000 Euro, während für die Stadt Auerbach bei einem 20-prozentigem Anteil an der Förderung eine Zuwendung von 28 000 Euro verbleibe.

Einstimmig beschloss der Stadtrat, dass die Stadt Auerbach den Anteil von 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten von 28 000 Euro leistet. Darüber hinaus soll auch die Deckungslücke von 15 000 Euro aus dem städtischen Haushalt übernommen werde.

Ergänzend hierzu beschloss der Stadtrat für die Sanierung des Pfarrzentrums St. Otto in Michelfeld im nichtöffentlichen Sitzungsteil den Abschluss einer Modernisierungsvereinbarung mit der Katholischen Kirchenstiftung. Das Gremium stimmte ebenfalls zu, dieses wichtige Projekt mit weiteren 15 000 Euro zu unterstützen.

Auch bei der Modernisierung der Klosteranlage Michelfeld ergaben sich Änderungen im Finanzierungsplan. Diese Maßnahme war bereits im Juni 2018 durch den Stadtrat befürwortet worden. Nach dem damaligen Finanzierungsplan beliefen sich die Gesamtkosten auf 37 Millionen Euro für vier Bauabschnitte, verteilt auf zehn Jahre. Der Städtebauförderungsanteil der Stadt betrug dabei 100 000 Euro für den ersten Bauabschnitt mit 3,3 Millionen Euro. Nach einer aktualisierten Kostenberechnung vom Juni dieses Jahres betrügen die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt aber nunmehr 4,41 Millionen Euro. Der Anteil der Stadt steige somit auf jetzt 180 000 Euro.

Der Stadtrat zeigte sich einstimmig mit dem höheren Städtebauförderungsanteil einverstanden. Die Modernisierungsvereinbarung wurde neu gefasst und an die neuen Kosten angepasst.

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