Auerbach
06.07.2026 - 15:11 Uhr

Verein FrankenPfalz startet vierte Runde der "Ernteaktion Gelbes Band"

Zum vierten Mal macht die Arbeitsgemeinschaft Frankenpfalz bei der "Ernteaktion Gelbes Band" mit: Markierte Obstbäume können ohne Rücksprache geerntet werden. So soll Lebensmittelverschwendung vermieden werden.

Seit 2023 beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz am Kooperationsprojekt "Ernteaktion Gelbes Band“. An markierten Bäumen darf ohne Rücksprache gepflückt und bereits vom Baum gefallenes Obst kostenlos aufgelesen werden. Bild: Verena Frauenknecht
Seit 2023 beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz am Kooperationsprojekt "Ernteaktion Gelbes Band“. An markierten Bäumen darf ohne Rücksprache gepflückt und bereits vom Baum gefallenes Obst kostenlos aufgelesen werden.

Immer noch werden in Deutschland große Mengen an Lebensmitteln weggeworfen. Diese Verschwendung findet nicht nur bei Supermarktware statt, die ein Mindesthaltbarkeitsdatum um einige Tage überschritten hat oder nicht mehr frisch genug aussieht – sie betrifft auch Obst, das nie den Weg in einen Erntekorb gefunden hat, bevor es vom Baum fällt und verdirbt. Dies liegt meist daran, dass die Ernte und Verarbeitung zu zeitaufwendig oder zu beschwerlich ist.

Seit 2023 beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz am Kooperationsprojekt "Ernteaktion Gelbes Band“. Nun geht die Aktion in die vierte Runde, teilt der Verein in einer Pressemitteilung mit.

So funktioniert die Ernteaktion: Wer Obstbäume oder -sträucher besitzt, aber die vielen Früchte nicht selbst aberntet, kann die Gehölze mit einem gelben Band markieren. "Dies signalisiert, dass hier ohne Rücksprache gepflückt und bereits vom Baum gefallenes Obst kostenlos aufgelesen werden darf", informiert der Verein. Damit die Aktion erfolgreich ist, sollten beim Ernten Verhaltensregeln eingehalten werden:

  • Bitte nur an Bäumen mit gelbem Band ernten.
  • Das Obst darf gerne für den Hausgebrauch gepflückt werden – nicht für kommerzielle Zwecke.
  • Beim Pflücken keine Äste abbrechen oder Bäume beschädigen.
  • Keine Leitern benutzen und nur vom Boden aus ernten.
  • Das Ernten erfolgt auf eigene Gefahr.

Bei der Vorbereitung der Ernteaktion wurde darauf geachtet, dass die Materialien der Bänder und Anhänger zu100 Prozent biologisch abbaubar sind und somit keinen Müll in der Natur hinterlassen, verweist die FrankenPfalz.

Besitzer von Streuobstbäumen können sich für Informationen und kostenloses Material an die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz wenden. Der Verein ist laut Mitteilung für die Kommunen Auerbach, Hirschbach, Königstein, Hartenstein, Velden, Neuhaus, Plech und Betzenstein verantwortlich. Die wichtigsten Informationen sind auf der Internetseite des Vereins zu finden. Ansprechpartnerin ist Verena Frauenknecht. Sie ist erreichbar unter der E-Mailadresse info[at]frankenpfalz[dot]de oder unter Telefon 09643/3009090.

Ebenfalls mit dabei sind unter anderem die ILE-Regionen Schwarzachtal plus und Wirtschaftsband A9, die Landkreise Amberg-Sulzbach und Nürnberger Land sowie der Landschaftspflegeverband Fränkische Schweiz.

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