Die Frau war die Gesuchte - Rettungskräfte aus Nah und Fern hatten sich am Samstagvormittag auf den Weg gemacht, um sie aufzuspüren. Sie suchten nach zwei mutmaßlich vermissten Personen, nachdem seit Mittwoch ein Kleintransporter am Ortsausgang von Weidlwang stand und sich Anwohner Sorgen machten. Gegen 8.30 Uhr alarmierten sie die Polizei.
Eine Handyortung brachte zunächst keine Erkenntnisse zum Aufenthalt der Fahrzeuginsassen. „Wir wussten nur, dass das Handy im Bereich Weidlwang zuletzt aktiv war“, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Erreicht wurde niemand, auf dem Mobiltelefon war eine Rufumleitung aktiv. Wegen der angenommenen Notlage, wurde das Auto vom ADAC geöffnet und ein spezieller Mantrailing-Hund der Polizei auf die Fährte angesetzt. Dieser schlug auch sofort an und führte das Rettungsteam bis nach Hainbronn, wo er die Spur dann aber verlor.
Während die Einsatzkräfte das Suchgebiet bereits in Sektoren einteilten und über den Einsatz von Hubschrauber und Suchmannschaften nachdachten, kam die gesuchte 55-Jährige gegen 14 Uhr zu ihrem Fahrzeug. Sie zeigte sich von dem Einsatz überrascht, hatte ihn wohl schon am Vormittag beobachtet. „Ich war bei Bekannten zu Besuch“, sagte sie. Sie habe die Nächte in einem Zelt verbracht, das Fahrzeug aus Platzgründen am Ortsrand abgestellt. Sie wollte nicht, dass sie so einen Einsatz auslöste, zeigte aber Verständnis für die Maßnahmen. Ihr Auto wurde übrigens kaum beschädigt. Am Ende waren alle Beteiligten glücklich, dass nichts passiert ist.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.